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II 2023 61
 
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Entscheid vom 22. August 2023
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
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  1. Kantonale Steuerverwaltung, Postfach 1232, 6431 Schwyz,
  2. \n
  3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
    \n Postfach 1260, 6431 Schwyz,
  4. \n
Vorinstanzen,
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Gegenstand
Einkommens- und Vermögenssteuer (Steuererlass, Steuerperiode 2021)
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Sachverhalt:
\n A. Mit rechtskräftiger Veranlagungsverfügung vom 18. Juli 2022 setzte die kantonale Steuerverwaltung (StV) das steuerbare Einkommen von A.________ (nachstehend: Steuerpflichtiger) für die Steuerperiode 2021 kantonal (Kantons-, Bezirks-, Gemeinde- und Kirchensteuern) auf Fr. 17'400.-- fest, was einem geschuldeten Steuerbetrag von Fr. 1'176.60 entspricht. Das steuerbare Einkommen bei der direkten Bundessteuer 2021 belief sich auf Fr. 23'800.-- entsprechend einem Steuerbetrag von Fr. 71.60.
\n B. Mit Schreiben vom 10. August 2022 ersuchte der Steuerpflichtige die StV um Erlass der Steuern für das Jahr 2021. Mit Entscheid vom 16. Januar 2023 wies die StV das Gesuch sowie hinsichtlich der kantonalen Steuern wie der direkten Bundessteuer ab.
\n C. Mit Eingabe vom 2. Januar 2023 (Postaufgabe am 4.2.2023) erhob der Steuerpflichtige Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit dem (Haupt-)Antrag auf vollständigen Erlass der Steuern 2021 (kantonale wie direkte Bundes-Steuern).
\n D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 279/2023 vom 4. April 2023 wies der Regierungsrat die Beschwerde ab (Disp.-Ziff. 1) bei Kostenlosigkeit des Verfahrens (Disp.-Ziff. 2).
\n E. Gegen diesen RRB (Versand am 11.4.2023) erhebt der Steuerpflichtige mit Eingabe vom 17. Juli 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit der Bitte um vollständigen Erlass der Steuern und Absehen von der Erhebung von Gerichtskosten.
\n F. Mit Vernehmlassung vom 2. August 2023 beantragt die StV die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung ebenfalls vom 2. August 2023, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei die Beschwerde abzuweisen, alles unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. Begründet wird der Nichteintretensantrag jeweils mit Fristversäumnis.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Gegen den Entscheid der Erlassbehörde kann gemäss § 194d des Steuergesetzes (StG; SRSZ 172.200) vom 9. Februar 2000 Beschwerde beim Regierungsrat gemäss dem Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 erhoben werden. Gegen Verfügungen und Entscheide des Regierungsrates kann gemäss