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\n \n \n II 2023 76
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| \n Entscheid vom 19. Januar 2024
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ AG, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr. B.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz, \n - E.________,
\n - F.________,
\n Beigeladene,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung (Lohnbeiträge 2019 - 2021: Nachzahlungs- und Verzugszinsverfügungen)
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Sachverhalt:\n
A. Die am 19. Januar 2018 im Handelsregister eingetragene A.________ AG bezweckt die Herstellung von und Handel mit Genussmitteln. Sie verfügt über ein voll liberiertes Aktienkapital von Fr. 100'000.--, eingeteilt in 100'000 Namenaktein zu je Fr. 1.--. Einziges Mitglied des Verwaltungsrates ist C.________, deutscher Staatsangehöriger. Die A.________ AG verlegte ihren Sitz am 24. Juni 2019 von Zürich nach D.________.
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B. Gestützt auf einen Arbeitgeberkontrollbericht vom 17. Januar 2023 erliess die Ausgleichskasse (AK) Schwyz am 15. März 2023 folgende Nachzahlungsverfügungen für die Jahre 2019 bis 2021 (vgl. AK-act. 79 bis 81; Beträge in Franken):
\n Jahr 2019
\n Beitragsart
Lohnsumme
Beitragssatz %
Betrag
\n AHV/IV/EO
9'803.25*
10.25
1'004.85
\n FAK
9'803.25
1.40
137.25
\n ALV1
9'803.25
2.20
215.55
\n ALV2
0.00
1.00
0.00
\n Verwaltungskosten
1'004.85
5.00
50.20
\n
Total 1'407.95\n *AK-act. 72: Fr. 3'895.50; AK-act. 76: Fr. 5'907.75
\n Jahr 2020
\n Beitragsart
Lohnsumme
Beitragssatz %
Betrag
\n AHV/IV/EO
16'259.25*
10.25
1'715.35
\n FAK
16'259.25
1.40
227.60
\n ALV1
16'259.25
2.20
357.70
\n ALV2
0.00
1.00
0.00
\n Verwaltungskosten
1'715.35
5.00
85.80
\n
Total 2'386.45\n *AK-act. 73: Fr. 8'058.45; AK-act. 77: Fr. 8'200.80
\n Jahr 2021
\n Beitragsart
Lohnsumme
Beitragssatz %
Betrag
\n AHV/IV/EO
39'513.95*
10.25
4.188.45
\n FAK
39'513.95
1.40
513.70
\n ALV1
39'513.95
2.20
869.30
\n ALV2
0.00
1.00
0.00
\n Verwaltungskosten
4'188.45
5.00
209.40
\n
Total 5'780.85\n *AK-act. 74: Fr. 24'535.65; AK-act. 75: Fr. 3'774.25; AK-act. 78: Fr. 11'204.05
\n Zudem wurden am 16. März 2023 folgende Verzugszinsen für die Jahre 2019 bis 2021 verfügt (AK-act. 66, 68 und 70; Beträge in Franken):
\n Jahr 2019
\n Zinspflichtiger Betrag
Zinsenlauf
Anzahl Tage
Zinssatz
Betrag
\n 1'407.95
01.01.2020-20.03.2020
80
5.000
15.65
\n 1'407.95
21.03.2020-30.06.2020
100
0.000
0.00
\n 1'407.95
01.07.2020-16.03.2023
976
5.000
190.85
\n
Total Verzugszins 206.50\n Jahr 2020
\n Zinspflichtiger Betrag
Zinsenlauf
Anzahl Tage
Zinssatz
Betrag
\n 2'386.45
01.01.2021-16.03.2023
796
5.000
263.85
\n
Total Verzugszins 263.85\n Jahr 2021
\n Zinspflichtiger Betrag
Zinsenlauf
Anzahl Tage
Zinssatz
Betrag
\n 5'780.85
01.01.2022-16.03.2023
436
5.000
350.05
\n
Total Verzugszins 350.05\n Gegen diese Verfügungen liess die A.________ AG am 13. April 2023 Einsprache bei der Ausgleichskasse erheben mit den Anträgen auf Aufhebung der Verfügungen sowie Durchführung einer Einspracheverhandlung (AK-act. 90).
\n
C. Mit Entscheid Nr. 1065/23 vom 25. Juli 2023 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab.
\n
D. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 25.7.2023) lässt die A.________ AG mit Eingabe vom 14. September 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n Es sei der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom 25. Juli 2023 i.S. Einsprache-Nr. 1065/23 sowie die Verzugszinsverfügungen für die Jahre 2019 - 2021 aufzuheben.
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, einschliesslich des gesetzlichen MWSt-Zuschlags, zulasten der Beschwerdegegnerin bzw. zulasten der Staatskasse.
\n
E. Mit Vernehmlassung vom 26. September 2023 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Die Beigeladenen, denen die Vernehmlassungsverfügungen je am 20. Sep-tember 2023 zugestellt wurden (Sendungsnummern __01 und __02), liessen sich nicht vernehmen.
\n
F. Mit Eingabe vom 11. Dezember 2023 repliziert die Beschwerdeführerin. Die Zusendungen der Vernehmlassung der Vorinstanzen an die Beigeladenen wurden von der Post jeweils mit dem Vermerk \"weggezogen\" retourniert. Auf eine Zweitzustellung wie auf die Zustellung der Replik der Beschwerdeführerin an die Beigeladenen wurde in der Folge verzichtet, da diese trotz Wissens um das laufende Verfahren und ihre Stellung als Beigeladene das Verwaltungsgericht nicht über ihren Wegzug und die neue Adresse informiert hatten.
\n Mit Schreiben vom 4. Januar 2024 teilt die Vorinstanz ihren Verzicht auf eine weitere Stellungnahme mit.
\n
Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (