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\n \n \n II 2023 78
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| \n Entscheid vom 19. Januar 2024
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ AG, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________ und /oder Rechtsanwalt MLaw, LL.M. C.________,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Alters- und Hinterlassenenversicherung (Lohnbeiträge \n und Verzugszinsen für das Jahr 2022)
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Sachverhalt:\n
A. Die A.________ AG (nachstehend: Unternehmung) mit Sitz in D.________ (zuvor bis 2.6.2022 in E.________) wurde am 5. August 2020 im Handelsregister eingetragen. Sie bezweckt die Produktion, den Kauf und Vertrieb von Produkten im Bereich Medizinaltechnik, Hygiene, Desinfektion, Reinigung, Pflegemittel und Erbringung von damit zusammenhängenden Dienstleistungen sowie Handel mit Waren aller Art. Ihr Aktienkapital beträgt Fr. 100'000.--, eingeteilt in 100 Namenaktien zu je Fr. 1'000.--, und wurde mittels Sacheinlage/-übernahme von diversem Schutz- und Hygienematerial voll liberiert. Am 25. Oktober 2021 eröffnete der Einzelrichter des Bezirksgerichts F.________ den Konkurs über die Gesellschaft. Mit Beschluss vom 3. Dezember 2021 hat das Kantonsgericht Schwyz diese Verfügung betreffend die Konkurseröffnung wieder aufgehoben.
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B. Nach Aufforderungen, Fristerstreckungen und Mahnungen (AK-act. 1, 3, 7 [gebührenpflichtige Mahnung vom 17.4.2023]) reichte die Unternehmung am 1. Juni 2023 die Lohndeklaration 2022 über einen AHV/IV/EO-pflichtigen Lohn von Fr. 737'563.20 bzw. gemäss Lohnliste von Fr. 734'635.70 ein (AK-act. 10 f. = AK-act. 15 [inkl. Lohnliste]). Hierauf erliess die Ausgleichskasse Schwyz am 2. Juni 2023 folgende Nachtragsrechnung für die Lohnbeiträge vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 (AK-act. 12; Beträge in Franken):
\n Rechnungsdetail
Prozent
Basis
Betrag
\n Lohnbeiträge AHV/IV/EO
10.600
734'635.70
77'871.40
\n Beiträge ALV
2.200
693'050.70
15'247.10
\n Beiträge ALV solidarisch
1.000
41'585.00
415.85
\n Beiträge Familienausgleichskasse
1.300
734'635.70
9'550.25
\n Verwaltungskosten
3.000
77'871.40
2'336.15\n Zwischentotal
105'420.75
\n Verzugszinsen auf Beiträgen
2'218.00*
\n Mahngebühren
280.00
\n Mahngebühren IK-Abklärungen
20.00\n Total
107'938.75
\n * vgl. Verzugszinsenverfügung vom 2. Juni 2023 (AK-act. 14)
\n Mit \"Schlussrechnung\" ebenfalls vom 2. Juni 2023 (zur Differenz zur Nachtragsrechnung vgl. AK-act. 11a) stellte die Ausgleichskasse der Unternehmung folgende Beiträge in Rechnung verbunden mit dem Hinweis, dass diese Rechnung vorangegangene Rechnungen der gleichen Periode ersetze (AK-act. 13; Beträge in Franken):
\n Rechnungsdetail
Prozent
Basis
Betrag
\n Lohnbeiträge AHV/IV/EO
10.600
737'563.20
78'181.70
\n Beiträge ALV
2.200
689'011.40
15'158.25
\n Beiträge ALV solidarisch
1.000
48'551.80
485.50
\n Beiträge Familienausgleichskasse
1.300
737'563.20
9'588.30
\n Verwaltungskosten
3.000
78'181.70
2'345.45\n Zwischentotal
105'759.20
\n Verzugszinsen auf Beiträgen
2'218.00
\n Mahngebühren
280.00
\n Mahngebühren IK-Abklärungen
20.00\n Total
108'277.20
\n Mit E-Mail vom 19. Juni 2023 (AK-act. 17) liess die Unternehmung unter Verweis auf einen bereits für das Jahr 2021 bestehenden Ratenzahlungsplan um die Vereinbarung eines zweiten Ratenplanes ersuchen sowie um die Mitteilung, welches der für die Ausgleichskasse in Frage kommende tiefste Ratenbetrag sei.
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C. Mit Eingabe vom 3. Juli 2023 (AK-act. 19) erhob die Unternehmung bei der Ausgleichskasse \"Einsprache gegen die Festsetzung der Sozialversicherungsbeiträge und betreffend Verzugszinsen für auszugleichende Lohnbeiträge 2022\" mit folgenden Anträgen:
\n 1.
Es seien die Verfügungen vom 2. Juni 2023 betreffend Lohnbeiträge 01.01.2022-31.12.2022 (Abrechnungs-Nr.: G.________ / UID: CHE-H.________) über den Betrag von CHF 107'938.75 (Nachtragsrechnung) und über den Betrag von CHF 108'277.20 (Schlussrechnung) sowie die Verfügung betreffend Verzugszinsen für auszugleichende Lohnbeiträge 2022 aufzuheben und es sei der Einsprecherin eine Frist von 3 Monaten für das Nachreichen der korrigierten Meldung der Lohnbeiträge des Geschäftsjahres 2022 zu gewähren, aufgrund welcher die Beitragsrechnung der Sozialversicherungsleistungen für AHV, IV, EO, ALV, ALV solidarisch, Familienausgleichskasse und die Verwaltungskostenbeiträge neu zu erstellen ist und die geschuldeten Verzugszinsen neu zu berechnen seien. Das Festlegungsverfahren sei in dieser Zeit zu sistieren bzw. auszusetzen.
\n 2.
Eventualiter zu Rechtsbegehren 1 seien die Verfügungen vom 2. Juni 2023 betreffend Lohnbeiträge 01.01.2022-31.12.2022 (Abrechnungs-Nr.: G.________ / UID: CHE-H.________) über den Betrag von CHF 107'938.75 (Nachtragsrechnung) und über den Betrag von CHF 108'277.20 (Schlussrechnung) sowie die Verfügung betreffend Verzugszinsen für auszugleichende Lohnbeiträge 2022 aufzuheben und es seien die Sozialversicherungsbeiträge für AHV, IV, EO, ALV, ALV solidarisch, Familienausgleichskasse und die Verwaltungskostenbeiträge und die Verzugszinsen auf Beiträgen, die Mahngebühren und die Mahngebühren IK-Abklärungen auf CHF 0 festzusetzen.
\n 3.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Einsprachegegnerin.
\n Zur Begründung führte die Unternehmung aus, es seien mehrere Verfahren vor Behörden hängig, deren Entscheide direkte Auswirkungen auf die Lohnbeiträge bzw. Beitragsrechnungen hätten. Unter anderem müsse sie davon ausgehen, dass ehemalige Mitarbeiter Einnahmen veruntreut und Urkundenfälschungen begangen hätten. Nach Vorliegen der entsprechenden Untersuchungsergebnisse werde sich die Lohnsumme massiv gegen unten korrigieren, voraussichtlich mindestens um Fr. 500'000.--.
\n
D. Mit Entscheid Nr. 1139/23 vom 17. August 2023 entschied die Ausgleichskasse wie folgt:
\n 1.
Die Einsprache vom 3. Juli 2023 wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
\n 2.
Der Antrag auf Sistierung des vorliegenden Einspracheverfahrens wird abgewiesen.
\n 3.
Das Verfahren ist kostenlos. Eine Parteientschädigung wird nicht entrichtet.
\n 4.-5. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).
\n
E. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 17.8.2023) erhebt die Unternehmung mit Eingabe vom 18. September 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen:
\n 1.
Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 17. August 2023 (Einsprache-Nr. 1139/23; Abrechnungs-Nr. G.________) sei aufzuheben.
\n 2.
Es sei die Vorinstanz mit Bezug auf die Rechnungen vom 2. Juni 2023 betreffend Lohnbeiträge 01.01.2022-31.12.2022 (Abrechnungs-Nr.: G.________ / UID: CHE-H.________) über den Betrag von CHF 107'938.75 (Nachtragsrechnung) und über den Betrag von CHF 108'277.20 (Schlussrechnung) anzuweisen, anfechtbare Verfügungen im Sinne von