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II 2023 84
 
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Entscheid vom 13. Dezember 2023
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt B.________
 
gegen
 
C.________
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Anspruch auf Arbeitslosenent-schädigung; arbeitgeberähnliche Stellung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ war Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der D.________ GmbH, und als solcher als Betriebsleiter angestellt (Vi-act. 26, 28, 30, 32). Das Anstellungsverhältnis wurde am 23. Dezember 2022 per Ende März 2023 gekündigt, da der Gastrobetrieb aufgegeben wurde (Vi-act. 27). Am 16. März 2023 wurde A.________ zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 32); am 20. März 2023 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. April 2023 (Vi-act. 28).
\n B. Mit Schreiben vom 24. März 2023 forderte die C.________
\n (Vorinstanz) A.________ auf, fehlende Unterlagen einzureichen, so namentlich Bankauszüge, welche Lohnbezüge belegen sowie den Antrag der Löschung aus dem Handelsregister (Vi-act. 24). Nachdem A.________ Unterlagen eingereicht hatte (Vi-act. 20), forderte die Vorinstanz am 18. April 2023 noch weitere Unterlagen, worauf die Treuhänderin diverse Unterlagen mit einem begründenden Begleitschreiben einreichte (Vi-act. 17, 19).
\n C. Mit Verfügung vom 10. Mai 2023 hat die Vorinstanz den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. April 2023 abgewiesen, weil er als Betriebsleiter in der Firma seiner Ehegattin gearbeitet habe und die Ehegattin gemäss Handelsregisterauszug noch immer Geschäftsführerin dieser Firma sei und damit eine arbeitgeberähnliche Stellung innehabe (Vi-act. 12). Per 31. Mai 2023 wurde A.________ durch das RAV E.________ von der Arbeitsvermittlung abgemeldet (Vi-act. 5). Am 1. Juni 2023 erhob A.________ Einsprache (Vi-act. 9), welche die Vorinstanz mit Entscheid vom 6. September 2023 abwies, wobei sie den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung nicht (wie in der Verfügung) wegen der arbeitgeberähnlichen Stellung der Ehefrau, sondern des Beschwerdeführers selbst ablehnte (Vi-act. 4).
\n D. Am 6. Oktober 2023 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 06.09.2023 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, dem Beschwerdeführer ab dem 01.04.2023 bis 31.05.2023 eine Arbeitslosenentschädigung zu entrichten.
\n 2. Eventualiter sei der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 06.09.2023 aufzuheben und die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen zur weiteren Abklärung und zu neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
\n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 25. Oktober 2023 beantragt die Vorinstanz:
\n 1. Die Beschwerde sei abzuweisen.
\n 2. Der Einspracheentscheid vom 6. September 2023 sei zu bestätigen.
\n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers.
\n Mit Replik vom 3. November 2023 nimmt der Beschwerdeführer Stellung zur vor­instanzlichen Vernehmlassung.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zu Recht wegen seiner arbeitgeberähnlichen Stellung den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. April 2023 verweigert hat.
\n 1.2.1 Gemäss