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II 2024 102
 
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Entscheid vom 22. April 2025
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Anrechenbarer Arbeitsausfall; versicherter Verdienst)
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Sachverhalt:
\n A. Die seit dem 1. März 2017 bestehende Anstellung bei der C.________ AG von A.________ (Jg. 1973) wurde mit schriftlicher Aufhebungsvereinbarung per 15. Februar 2024 beendet (Vi-act. 64). Per 19. Februar 2024 wurde sie durch das RAV D.________ zur Arbeitsvermittlung für eine Vollzeitstelle angemeldet (Vi-act. 68). Am 26. Februar 2024 stellte sie Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (ALE) per 15. Februar 2024 (Vi-act. 61).
\n B. Mit Schreiben vom 9. April 2024 stellte die Arbeitslosenkasse (ALK) A.________ die Ablehnung des Anspruchs auf ALE in Aussicht und gewährte ihr hierzu das rechtliche Gehör (Vi-act. 53). Die Anstellung sei im Dezember 2023 mündlich gekündigt worden, mit Aufhebungsvereinbarung vom 7. Februar 2024 per 15. Februar 2024 bei ordentlicher Kündigungsfrist von 4 Monaten (bis 30.4.2024). Bei vorzeitiger Auflösung habe die Arbeitgeberin eine freiwillige Leistung in der Höhe von Fr. 32'275.75 ausbezahlt. Diese sei anrechenbar; es liege kein Arbeitsausfall vor. Mit Stellungnahme vom 19. April 2024 opponierte A.________ gegen diese Darstellung und ersuchte um Überprüfung ihres Anspruches (Vi-act. 51).
\n C. Am 3. Mai 2024 verfügte die ALK (Vi-act. 48):
\n Ablehnung der Anspruchsberechtigung für die Zeit vom 16. Februar 2024 bis und mit 30. April 2024 wegen nicht Erfüllen der Anspruchsvoraussetzungen resp. mangels anrechenbarem Arbeits-/Verdienstausfall.
\n Eine von A.________ am 30. Mai 2024 dagegen erhobene Einsprache (Vi-act. 35) wies die ALK mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2024 ab (Vi-act. 17).
\n D. A.________ lässt am 13. November 2024 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1.  Der Einspracheentscheid Nr. 30/2024 des Amts für Arbeit, Arbeitslosenkasse, vom 4. Oktober 2024 sei aufzuheben.
\n 2.a)  Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 16. Februar 2024 bis 30. April 2024 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat.
\n 2.b)  Es sei die Höhe des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Arbeitslosenentschädigung auf Grundlage des zuletzt geltenden vertraglichen Monatslohns der Beschwerdeführerin im Betrag von CHF 15'166.66 festzulegen und entsprechend auszurichten.
\n 3.  Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, zurückzuweisen.
\n Alles unter Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zulasten der Staatskasse.
\n Mit Vernehmlassung vom 16. Dezember 2024 beantragt die ALK die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Am 31. Januar 2025 repliziert die Beschwerdeführerin, wobei sie an den unveränderten Beschwerdeanträgen festhält.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist zum einen, ob die Beschwerdeführerin für die Zeit vom 16. Februar 2024 bis 30. April 2024 Anspruch auf ALE hat, und zum andern, wie hoch der Taggeldanspruch ist resp. welcher Monatslohn der Berechnung des Taggeldanspruches zu Grunde zu legen ist.
\n 2.1 Mit Verfügung vom 3. Mai 2024 lehnte die ALK einen ALE-Anspruch für die Zeit vom 16. Februar 2024 bis und mit 30. April 2024 ab. In der Begründung führte sie aus (Vi-act. 48):
\n - Das Anstellungsverhältnis der Beschwerdeführerin sei im Dezember 2023 mündlich gekündigt worden. Die Kündigungsfrist habe vier Monate (bis 30.4.2024) betragen. Mit Vereinbarung vom 7. Februar 2024 sei das Anstellungsverhältnis per 15. Februar 2024 aufgelöst worden.
\n -  Bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses sei der Beschwerdeführerin von der Arbeitgeberin per 15. Februar 2024 eine freiwillige Leistung von Fr. 32'275.75 geleistet worden.
\n - Als freiwillige Leistung gelte, was nicht Lohn- oder Entschädigungsanspruch nach