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\n \n \n II 2024 77
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| \n Entscheid vom 25. November 2024
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Andrea Reutter, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n Unia Arbeitslosenkasse, Kompetenzzentrum D-CH West, Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 3001 Bern, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Arbeitslosenversicherung (Anrechnung freiwillige Leistung Arbeitgeberin / Altersleistung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________, verheiratet) wurde am 29. Januar 2024 durch das RAV Lachen zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. S. 119), nachdem ihm seine am 1. September 1998 angetretene Anstellung als Wertschriften-Sachbearbeiter bei der ________ AG (vgl. Vi-act. S. 71) per 31. März 2024 aus wirtschaftlichen Gründen (Restrukturierung mit Stellenabbau) gekündigt wurde (Vi-act. S. 114). Die ________ AG verpflichtete sich gegenüber A.________ im Rahmen des Sozialplanes 2019 zu Leistungen in der Höhe von total Fr. 133'200.--, davon Fr. 88'200.-- als AHV Überbrückungsleistung und Fr. 45'000.-- als Abgangsentschädigung (Vi-act. S. 100; Vi-act. S. 98-99).
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B. In der Folge stellte A.________ am 15. April 2024 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 1. April 2024 (Vi-act. S. 101-104). Die Unia Arbeitslosenkasse (Unia) informierte A.________ mit Schreiben vom 17. Mai 2024, sein versicherter Verdienst betrage Fr. 7'435.--. Er könne ab dem 1. April 2024 bis zum 31. März 2027 insgesamt 640 Taggelder à Fr. 239.85 brutto beziehen (Vi-act. S. 60).
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C. Die Unia brachte A.________ mit Kassenverfügung vom 28. Juni 2024 zur Kenntnis, dass er für den Monat April 2024 Anspruch auf 0 Taggelder und entsprechend Fr. 0.-- und für den Monat Mai 2024 Anspruch auf 8.5 Taggelder und entsprechend Fr. 2'038.75 habe. Zur weiteren Begründung hielt die Unia fest, dass die Kontrollperiode April 2024 grundsätzlich 22 entschädigungsberechtigte Tage zähle. Da aber aufgrund der Höhe des versicherten Verdienstes von A.________ eine Wartezeit von 10 Tagen zu bestehen sei und Einstellungstage in der Höhe von 1.7 verfügt worden seien sowie das Ersatzeinkommen aus Altersleistung angerechnet werden müsse, habe A.________ nach Abzug der Wartetage und der verfügten Einstellung durch das RAV sowie Anrechnung des Ersatzeinkommens auf Altersleistung Anspruch auf 0 Taggelder für den Monat April. Die Kontrollperiode Mai 2024 zähle grundsätzlich 23 entschädigungsberechtigte Tage. Da Einstellungstage in der Höhe von 4.3 Tagen verfügt worden seien und das Ersatzeinkommen aus Altersleistung angerechnet werden müsse, habe A.________ nach Abzug der verfügten Einstellung durch das RAV sowie Anrechnung des Ersatzeinkommens auf Altersleistung Anspruch auf 8.5 Taggelder für den Monat Mai 2024 (Vi-act. S. 36-38).
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D. Dagegen erhob A.________ am 1. Juli 2024 Einsprache und machte sinngemäss geltend, das angerechnete Ersatzeinkommen aus Altersleistungen von Fr. 2'450.-- sei ersatzlos zu entfernen. Zudem sei der versicherte Verdienst auf Fr. 8'050.-- anzupassen, wobei der entsprechende Rest-Betrag auf sein Konto zu überweisen sei (Vi-act. S. 35).
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E. Mit Entscheid vom 19. August 2024 beschloss die Unia wie folgt über die Einsprache:
\n 1.
Die Einsprache vom 1. Juli 2024 wird teilweise gutgeheissen.
\n 2.
Die Verfügung vom 28. Juni 2024 wird aufgehoben.
\n 3.
Ihr versicherter Verdienst beträgt neu ab 1. April 2024 CHF 7'844.00 mit dem entsprechenden Taggeld in der Höhe von CHF 253.05 (70% des versicherten Verdienstes).
\n 4.
Die Altersrente beträgt CHF 2'450.00 welche monatlich anzurechnen ist.
\n 5.
Das vorliegende Verfahren ist kostenlos und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
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F. Dagegen erhebt A.________ mit Eingabe vom 14. September 2024 (in Beachtung des Fristenstillstands gemäss