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\n \n \n II 2024 83
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| \n Entscheid vom 12. Dezember 2024
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter
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| \n MLaw Andrea Reutter, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb.
________, geschieden seit
________ [vgl. Vi-act. 6]) (nachstehend: der Versicherte) wurde von der IV-Stelle Schwyz mit Verfügung vom 30. November 2022 rückwirkend ab dem 1. September 2020 eine ganze IV-Rente zugesprochen. Mit Gesuch vom 24. April 2023 meldete er sich bei der Ausgleichskasse Schwyz zum Bezug von Ergänzungsleistungen (EL) zur Invalidenversicherung (IV) an (vgl. Vi-act. 1).
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B.
Nachdem der Versicherte auf Anfrage der Ausgleichskasse Schwyz weitere Unterlagen nachgereicht hatte, verneinte diese mit Verfügung vom 9. April 2024 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab dem 1. April 2023. Aus den eingereichten Unterlagen errechnete sie für das Jahr 2017 einen Vermögensverzicht aus Verkauf der Liegenschaft GB Nr.
________,
________, von Fr. 716'432.10, welcher nach jährlichem Abzug von Fr. 10'000.-- in die EL-Berechnung einfloss und zur Überschreitung der Vermögensschwelle von Fr. 100'000.-- führte (Vi-act. 216).
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C. Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte mit Schreiben vom 30. April 2024 Einsprache bei der Ausgleichskasse Schwyz und verlangte die Aufhebung der Verfügung vom 4. April 2024 [recte: 9. April 2024] und die Ausrichtung der Ergänzungsleistungen (Vi-act. 218). Er machte namentlich geltend, die Einbringung der Liegenschaft
________ in seine
________ GmbH & Co KG am 16. Januar 2017 stelle keinen Vermögensverzicht dar.
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D. Mit Einspracheentscheid Nr. 1090/2024 vom 10. September 2024 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache vom 30. April 2024 im Sinne der Erwägungen ab bzw. verneinte einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen mit der Begründung, dass sie an der Berücksichtigung eines Vermögensverzichts von mindestens Fr. 716'000.-- (per 1.1.2017) festhalte (Vi-act. 280).
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E. Gegen den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz lässt der Versicherte mit Eingabe vom 27. September 2024 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit folgenden Anträgen:
\n 1.
Der angefochtene Einspracheentscheid vom 10. September 2024 (Einsprache Nr. 1090/2024 &) und die Verfügung vom 9. April 2024 seien aufzuheben und die Ausgleichskasse sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer vorerst für den Zeitraum vom 1.9.2020 bis 31.12.2023 Ergänzungsleistungen ohne Anrechnung eines Vermögensverzichts von CHF 666'432 auszuzahlen, mithin mindestens:
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Von 1.10.23 bis 12.10.23
Fr.
4'635
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Für September 2023
Fr.
1'745
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Von 1.1.23 bis 30.8.23
Fr. 24'220
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Von 1.1.22 bis 31.12.22
Fr. 37'013
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Von 1.1.21 bis 31.12.21
Fr. 36'962
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Von 1.9.20 bis 31.12.20
Fr.
9'308
\n 2.
Eventualiter sei die Sache zur Berechnung der Ergänzungsleistungen und Erlass einer entsprechenden Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n 3.
Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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F. Mit Vernehmlassung vom 21. Oktober 2024 beantragt die Vorinstanz unter Verweis auf die mit Einspracheentscheid vom 10. September 2024 geäusserte Rechtsauffassung die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Auf weitere Ausführungen werde verzichtet. Festzuhalten sei einzig, dass weitere Abklärungen zur Prüfung eines allfälligen Anspruchs auf Ergänzungsleistungen notwendig seien, sollte das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz zum Schluss kommen, die Anrechnung des Vermögensverzichts sei zu Unrecht erfolgt und demnach die Vermögensschwelle von Fr. 100'000.-- unterschritten.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Gemäss