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II 2024 89
 
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Entscheid vom 25. November 2024
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Fiona Schuler, a.o. Gerichtsschreiberin  
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Parteien
A.________ GmbH,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Kurzarbeit 1.8.2024 - 31.10.2024)
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Sachverhalt:
\n A. Die seit dem 9. Januar 1998 im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragene A.________ GmbH mit Hauptsitz in B.________ ist ein Unternehmen, das sich, sowohl im Einzel- als auch im Grosshandel, auf den Verkauf von Orient- und modernen Teppichen spezialisiert hat. Darüber hinaus bietet sie Reinigungs- und Restaurationsdienste an, die in ihrer eigenen Wäscherei und ihrem Restaurationsatelier durchgeführt werden. Zusätzlich verkauft sie eine Auswahl von Nebenprodukten wie Bronzefiguren, Hocker, Unikat-Holz-Harztische und exklusive Polstermöbelgruppen. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 12 Mitarbeiter (vgl. Vi-act. 1 [Handelsregisterauszug und Tätigkeitsbeschreibung des Unternehmens S. 1]).
\n B. Mit Gesuch vom 11. Juli 2024 reichte die A.________ GmbH beim Amt für Arbeit eine Voranmeldung von Kurzarbeit ab dem 1. August 2024 bis voraussichtlich 31. Oktober 2024 ein (vgl. Vi-act. 1). Hiergegen legte das Amt für Arbeit mit Verfügung vom 15. Juli 2024 Einspruch ein (vgl. Vi-act. 2).
\n C. Am 7. August 2024 erhob die A.________ GmbH beim Amt für Arbeit Einsprache und verlangte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 15. Juli 2024 (vgl. Vi-act. 3). Mit Entscheid Nr. 187/24 vom 17. September 2024 wies das Amt für Arbeit die Einsprache ab (vgl. Vi-act. 4).
\n D. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt die A.________ GmbH am 15. Oktober 2024 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den Anträgen:
\n 1. Wir wünschen, dass der Einspracheentscheid aufgehoben, und unsere Vor­anmeldung von Kurzarbeit anerkannt wird.
\n 2. Wir bitten Sie, uns für die genannte Zeit vom August – Oktober 2024 zu entschädigen.
\n Am 16. Oktober 2024 reicht die Beschwerdeführerin mittels Beschwerdeergänzung Akten (Flyer zum Thema \"saubere Luft zu Hause\" und Bronzefigurenflyer) nach.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 23. Oktober 2024 beantragt das Amt für Arbeit die Abweisung der Beschwerde. Hierzu äussert sich die Beschwerdeführerin mit Replik vom 31. Oktober 2024.
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\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Strittig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz mit Einspracheentscheid vom 17. September 2024 ihren Einspruch vom 15. Juli 2024 gegen die Auszahlung der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) für den Zeitraum vom 1. August 2024 bis 31. Oktober 2024 zu Recht bestätigt hat.
\n 2.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, haben Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, wenn u.a. der Arbeitsausfall anrechenbar ist (