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II 2025 50
 
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Entscheid vom 13. November 2025
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Mirjam Grbac, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8,
\n Postfach 1181, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosenentschädigung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. 1985) war vom 1. April 2014 bis zum 30. September 2023 bei der B.________ AG als RM Controler (Corporate Band E) in einem unbefristeten Vollzeitarbeitsverhältnis angestellt (Vi-act. 36, 41, 40/42). Mit E-Mail vom 27. Juni 2023 kündigte A.________ ihren Arbeitsvertrag per Ende September (Vi-act. 39, 36). Dies bestätigte die Arbeitgeberin mit Schreiben vom 29. Juni 2023 (Vi-act. 40/42). Vom 1. Oktober 2023 bis zum 11. September 2024 befand sich A.________ gemäss eigenen Angaben in einem \"selbstfinanzierten Urlaub\" (Vi-act. 33).
\n B. Am 11. September 2024 wurde A.________ durch das RAV C.________ zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 45). Am 18. November 2024 stellte A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 11. September 2024 (Vi-act. 33).
\n C.  A.________ war vom 28. Oktober 2024 bis zum 29. März 2025 erneut bei der B.________ AG zu einem Arbeitspensum von 30 % und einem Bruttolohn von Fr. 2'500.-- angestellt (Vi-act. 34). Gleichzeitig bestand eine teilweise Arbeitslosigkeit (Vi-act. 12, 17, 21, 28). Seit dem 17. Februar 2025 besteht keine Arbeitslosigkeit mehr, da A.________ gemäss eigenen Angaben ab diesem Zeitpunkt ein Masterstudium an der UZH aufgenommen hat (Vi-act. 6).
\n D. Mit Schreiben des Amts für Arbeit vom 27. November 2024 wurde A.________ über die beabsichtigte Ablehnung der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung informiert und ihr das rechtliche Gehör gewährt (Vi-act. 27), welches sie am 28. November 2024 wahrnahm (Vi-act. 22).
\n E. Mit Verfügung Nr. 85 vom 20. Februar 2025 wies das Amt für Arbeit des Kantons Schwyz den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 11. September 2024 bis auf weiteres wegen Nichterfüllung der Beitragszeit ab (Vi-act. 10). Eine am 5. März 2025 dagegen erhobene Einsprache (Vi-act. 9) wies das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 09/2025 vom 4. Juli 2025 ab (Vi-act. 4).
\n F. Gegen den Einspracheentscheid vom 4. Juli 2025 reicht die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 29. Juli 2025 (Postaufgabe: 31.7.2025) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein und beantragt sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheides Nr. 09/2025 vom 4. Juli 2025 sowie die Anerkennung ihres Anspruches auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 11. September 2024.
\n G. Mit Vernehmlassung vom 3. September 2025 beantragt die Vorinstanz die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom 7. Oktober 2025 an ihren Anträgen fest.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Im vorliegenden Fall ist umstritten, ob die Beschwerdeführerin ab dem 11. September 2024 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat und namentlich, ob sie innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat.
\n 1.1 Eine versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn sie u.a. die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (vgl.