\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
II 2025 7
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 15. Dezember 2025
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident
 
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
 
MLaw Pascal Pfeifhofer, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________
 
gegen
 
\n
    \n
  1. Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
    \n Vorinstanz,
  2. \n
 
\n
    \n
  1. C.________ GmbH,
    \n Beigeladene,
  2. \n
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung (sozialversicherungs-rechtliche Stellung)
\n
Sachverhalt:
\n
    \n
  1.         A.________ (Jg. 1962) stellte am 21. Januar 2022 bei der Ausgleichskasse Schwyz den Antrag, dass sie als Selbständigerwerbende aufzunehmen sei, nachdem sie 35 Jahre bei der C.________ GmbH zuletzt als Senior Marketing Manager global tätig gewesen war (Vi-act. 7, 56). Die Ausgleichskasse Schwyz verlangte darauf weitere Unterlagen von A.________ (Vi-act. 13).
  2. \n
  3.         Mit Schreiben vom 14. Juni 2023 fragte die Ausgleichskasse Schwyz bei der Ausgleichskasse L.________ nach, ob diese die neuen Tätigkeiten von A.________ für die C.________ GmbH als selbständiger oder unselbständiger Erwerb klassifiziere (Vi-act. 25). Mit Schreiben vom 6. Juli 2023 informierte die Ausgleichskasse L.________ die Ausgleichskasse Schwyz, dass sie die Tätigkeiten von A.________ für die C.________ GmbH als unselbständiger Erwerb qualifiziere (Vi-act. 26).
  4. \n
  5.         Mit E-Mail vom 27. Juli 2023 informierte die Ausgleichskasse Schwyz A.________, dass sie nicht als Selbständigerwerbende in Hinsicht auf ihre Tätigkeiten für die C.________ GmbH aufgenommen werde (Vi-act. 29). An dieser Qualifikation hielt sie auch in ihrer Verfügung vom 28. Juli 2023 fest (Vi-act. 31).
  6. \n
  7.         Am 25. August 2023 erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 28. Juli 2023 (Vi-act. 48). Mit Beiladungsverfügung vom 29. August 2023 wurde die C.________ GmbH zum vorgenannten Einspracheverfahren beigeladen und das rechtliche Gehör gewährt (Vi-act. 55).
  8. \n
  9.          Mit E-Mail vom 13. Dezember 2024 informierte A.________ die Ausgleichskasse Schwyz, dass sie bis am 7. Januar 2025 am Reisen sei und einen Postrückhalteauftrag hinterlegt habe (Vi-act. 59; Bf-act. 15, 17). Mit Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2024 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache ab (Vi-act. 66; VG-act. 4). Laut Postnachverfolgung wurde der Einspracheentscheid A.________ am 9. Januar 2025 zugestellt (Vi-act. 87; Bf-act. 16).
  10. \n
  11.          Nachdem der Rechtsvertreter von A.________ von der Vorinstanz am 30. Januar 2025 Akteneinsicht erhalten hat (Vi-act. 82, 86), erhebt A.________ mit Beschwerdeschrift vom 10. Februar 2025 (Postaufgabe: 10.2.2025) Beschwerde beim Verwaltungsgericht Schwyz mit folgenden Anträgen (VG-act. 1):
  12. \n
\n
    \n
  1. Es sei der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom 17. Dezember aufzuheben.
  2. \n
  3. Es sei die Beschwerdeführerin als Selbständigerwerbende bei der Ausgleichskasse Schwyz zu erfassen, auch im Zusammenhang mit ihren Dienstleistungen für alle rechtlichen Einheiten des D.________-Konzerns.
  4. \n
  5. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Sachverhaltslage an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
  6. \n
  7. Alles ohne Kosten- und unter Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten der Beschwerdegegnerin.
  8. \n
\n
    \n
  1.         Mit Verfügung vom 11. Februar 2025 wird die C.________ GmbH zum vorliegenden Verfahren beigeladen und es wird ihr das rechtliche Gehör gewährt (VG-act. 4). Die Beigeladene nimmt am 19. Februar 2025 Stellung, ohne Anträge zu stellen (VG-act. 7). Die Vorinstanz nimmt mit Vernehmlassung vom 25. Feb­ruar 2025 Stellung und beantragt (VG-act. 8):
  2. \n
\n
    \n
  1. Auf die Beschwerde sei infolge Fristversäumnis nicht einzutreten.
  2. \n
\n
    \n
  1. Eventualiter sei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen.
  2. \n
  3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss Gesetz.
  4. \n
\n Darauf repliziert die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz dupliziert, wobei sie an ihren Anträgen festhalten (VG-act. 14, 15).
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n
    \n
  1.              Umstritten ist die fristgerechte Erhebung der Beschwerde durch die Beschwerdeführerin.\n
      \n
    1.          Eine Beschwerde gegen einen Einspracheentscheid ist innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung einzureichen (