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\n \n \n I 2012 80
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| \n Entscheid vom 16. Oktober 2012
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Mark Weber und Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (URP und Rente)
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Sachverhalt:\n
A. A.________, geboren am ______ 1953, verheiratet, arbeitet seit 1980 als selbständig erwerbender Landwirt und von 1994 bis 2010 im Nebenerwerb als ________ (IV-act. 1 und 18). Ebenfalls im Nebenerwerb betätigt er sich noch als ________ (IV-act. 17, S. 1). Infolge starker Schmerzen in beiden Schultern seit November 2009 begab sich A.________ am 28. Januar 2010 in eine orthopädische Sprechstunde in das Spital B.________, wo eine Verdachtsdiagnose auf subacromiales Impingement links gestellt wurde (IV-act. 8, S. 10). Am 23. März 2010 wurde eine Schulterarthroskopie durchgeführt (IV-act. 9, S. 7). Am 13. Dezember 2010 wurde eine Osteosynthese (kanalisierte Schrauben 4.5; Draht-Cerclage 1.0) durchgeführt (IV-act. 9, S. 5). Sehr wahrscheinlich durch die lange Ruhigstellung der linken Schulter verursacht, kam es in der Folge zu einer Überlastung der rechten Schulter, welche zu einer AC-Gelenksarthrose rechts führte (IV-act. 8, S. 7). Die Krankenkasse C.________ attestierte ihm für seine Tätigkeit als Landwirt eine Arbeitsunfähigkeit von 50% vom 2. November 2009 bis 22. März 2010, daraufhin eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit bis 3. Mai 2010, alsdann eine Arbeitsunfähigkeit von 50% bis 7. Dezember 2010 und eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit bis 27. Februar 2011, sowie schliesslich eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit bis auf weiteres (IV-act. 11, S. 1f.; IV-act. 1, Unterlagen C.________, S. 5).
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B. Am 25. März 2011 (= Posteingang) meldete sich A.________ für den Bezug einer IV-Rente an (IV-act. 1). Am 9. August 2011 beauftragte die IV-Stelle Schwyz den Abklärungsdienst zur Erstellung eines Abklärungsberichts Landwirtschaft. Am 27. Januar 2012 fand eine Abklärung vor Ort statt (IV-act. 17, S. 1). Im Abklärungsbericht vom 1. Februar 2012 wurde A.________ ein arbeitswirtschaftlicher IV-Grad Landwirtschaft von 44% und ein betriebswirtschaftlicher IV-Grad Landwirtschaft und Nebenerwerb von 29% attestiert (IV-act. 17, S. 2).
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C. Mit Vorbescheid vom 21. März 2012 wurde A.________ infolge eines IV-Grades von 29% die Abweisung seines IV-Gesuchs in Aussicht gestellt (IV-act. 20). Dagegen erhob er am 18. April 2012 Einwände und beantragte u.a. die Ausrichtung einer IV-Rente (IV-act. 21).
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D. Mit Verfügung vom 21. Mai 2012 hielt die IV-Stelle Schwyz an ihrem Vorbescheid fest und wies das Leistungsbegehren ab.
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E. Dagegen erhob A.________ fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und stellt folgende Anträge:
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I Verfahrensanträge\n a)
Es sei mir die unentgeltliche Prozessführung und einen unentgeltlichen Rechtsanwalt zu gewähren.
\n b)
Nach Gewährung des unentgeltlichen Rechtsanwaltes sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen.
\n c)
Für die Berechnung des effektiven und des zumutbaren Einkommens sei die zuständige Person der D.________ GmbH beizuziehen.
\n d)
In jedem Fall sei eine neue, vollständige Beweisaufnahme (u.a. Berechnungen) durchzuführen.
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II Materielle Anträge\n e)
Nach Gutheissung der Verfahrensanträge sei die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 21. Mai 2012 aufzuheben.
\n f)
Unter Umständen sei mir vom Verwaltungsgericht Schwyz direkt eine Invalidenrente zuzusprechen.
\n g)
Mir seien alle bisher aufgelaufenen Kosten zu ersetzen.
\n h)
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.
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F. Mit Vernehmlassung vom 13. August 2012 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Nachdem der Beschwerdeführer am 14. August 2012 dem Verwaltungsgericht weitere Unterlagen (Jahresrechnung 2011, Steuererklärung 2011 und Veranlagungsverfügung 2010) zukommen liess, hat die Vorinstanz mit Eingabe vom 18. September 2012 ein weiteres Mal Stellung genommen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Als Invalidität gilt die durch einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit (