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I 2016 44
 
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Entscheid vom 5. September 2016
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. C.________,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Revision, Rückforderung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________, geboren ________ 1987, ________, wurde aufgrund eines Polizeieinsatzes vom 5. Juni 2005 aus psychischen Gründen zu 100% arbeitsunfähig geschrieben. Der Vorfall wurde als Unfall anerkannt und die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Suva-act. 34).
\n B. Im Auftrag der IV-Stelle Schwyz erstellte D.________ am 26. Februar 2009 ein versicherungspsychiatrisches Gutachten zur Frage des Gesundheitszustandes und dessen Auswirkungen auf die Arbeits- und Eingliederungsfähigkeit von A.________ (Suva-act. 120 und 126-0001). Die Gutachter hielten (u.a.) fest, ein potentieller Arbeitsplatz sollte keine Schichtarbeit beinhalten, ansonsten seien aus psychiatrischer Sicht keine speziellen Anforderungen zu stellen; zumutbar seien 4.5 Stunden pro Arbeitstag (Suva-act. 120 Ziffer C 3.1 und 3.2). Gestützt darauf verfügte die Suva am 1. April 2009 ab 14. April 2009 neu ein Taggeld auf der Basis einer 50% Arbeitsunfähigkeit; die Heilungskosten wurden weiterhin übernommen (Suva-act. 122). Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 18. Mai 2009 Einsprache, die mit Eingabe vom 21. September 2009 ergänzt wurde (Suva-act. 124 und 134).
\n C. Mit der Anmeldung für IV-Leistungen vom 27. Juni 2006 beantragte A.________ eine IV-Rente (Suva-act. 126-0023). Mit Vorbescheid vom 31. Mai 2010 teilte die IV-Stelle A.________ mit, das Gesuch werde abgelehnt, da aufgrund der gesamten Aktenlage (wozu u.a. ein Observationsbericht zählt) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass nie eine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit von erheblichem Ausmass und entsprechend nie eine Invalidität im Sinne von