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\n \n \n I 2017 102
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| \n Entscheid vom 10. Januar 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n B.________ \n Vorinstanz, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. Martin Schmid, \n Hartbertstrasse 11, Postfach 611, 7002 Chur,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Krankenversicherung (Zahnbehandlung)
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Sachverhalt:\n
\n - Der 1947 geborene A.________ ist bei der B.________ obligatorisch krankenpflegeversichert. Im Juli 2015 wurde bei A.________ die Krankheit Myasthenia gravis diagnostiziert. Seither erfolgte eine medikamentöse Behandlung mit Immunsupressiva. Mit Schreiben vom 14. September 2016 stellte Dr.med.dent. E.________ der B.________ einen Kostenvoranschlag (Wurzelbehandlung/ Kronen/ Füllung/ Extraktion/ Zahnreinigung) „für die Zahnbehandlung infolge der Krankheit Myasthenia gravis (Mg)“ zur Überprüfung zu. Dieser beinhaltete die Kosten der periodischen Untersuchung, der Extraktion von Zahn 17, der Wurzelbehandlung und Überkronung von Zahn 15, der Überkronung der Zähne 26/27/46 sowie der Füllung für Zahn 45 und belief sich auf total Fr. 7‘253.35 (Vi-act. 1).
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\n Mit Schreiben vom 20. September 2016 erklärte die B.________, dass nach ihrer Beurteilung die geltend gemachten Behandlungskosten über Fr. 7‘253.35 nicht zu Lasten der Grundversicherung übernommen werden könnten, da „die aufgeführte Diagnose Myasthenia gravis nicht in der abschliessenden Liste der Krankenpflegeleistungsverordnung (