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I 2017 105
 
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Entscheid vom 14. März 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________ und B.________,
\n Beschwerdeführer,
\n gesetzlich vertreten durch C.________,
dieser vertreten durch die Berufsbeiständin D.________,
letztere vertreten durch Advokatin lic.iur. Andrea Mengis,
\n c/o Procap, Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Reisekosten)
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Sachverhalt:
\n A. C.________ (geb. ________1987) und E.________ (geb. ________1988) sind die Eltern der am 7. November 2012 geborenen Zwillinge A.________ und B.________. Am 22. Juli 2014 ging bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen für Minderjährige ein (Dossier A.________: act. 1, nachfolgend A-act. 1 genannt; Dossier B.________: act. 1, nachfolgend B-act. 1 genannt). Dr.med. F.________ (Leitender Arzt Neuropädiatrie des I.________ (Spital)) diagnostizierte im Bericht vom 1. September 2014 eine schwere Entwicklungsstörung unklarer Ätiologie sowie eine spastische, cerebrale Bewegungsstörung (A-act. 3; B-act. 3). Die IV-Stelle anerkannte die Leistungspflicht und erteilte mit Mitteilung vom 17. September 2014 Kostengutsprache für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 390 (A-act. 5; B-act. 5). Die Frühberatungs- und Therapiestelle für Kinder in J.________ fungiert als zuständige Durchführungsstelle (A-act. 6 bis 9).
\n B. In der Folge erbrachte die IV-Stelle verschiedene Leistungen (u.a. Kostengutsprache für Therapiestuhl [A-act. 20], für Zwillings-Strassengestell [A-act. 23], je für einen Autositz [A-act. 20; B-act. 27]) und finanzierte die Kosten für eine stationäre Behandlung im I.________ (Spital) vom 16. Februar 2016 bis zum 26. Februar 2016 (A-act. 63; B-act. 57) sowie im K.________ (Spital) vom 17. Oktober 2016 bis 11. November 2016 (inkl. die Kosten für Physiotherapie nach ärztlicher Anordnung für die Dauer von 2 Jahren nach Spitalaustritt, vgl. A-act. 88 i.V.m. A-act. 111; B-act. 84 i.V.m. B-act. 105).
\n Mit Vorbescheid vom 19. Januar 2016 stellte die IV-Stelle ab 1. Februar 2015 einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades und ab 1. November 2015 einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades in Aussicht (A-act. 44; B-act. 43). Nach Prüfung der Einwände vom 23. Februar 2016 (A-act. 49; B-act. 48) gewährte die IV-Stelle die betreffenden Hilflosen­entschädigungen nach Massgabe der Ankündigung im jeweiligen Vorbescheid (A-act. 72; B-act. 68).
\n Mit Beschluss vom 10. Mai 2016 hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbe­hörde (KESB) L.________ für C.________ eine Beistandschaft nach