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\n \n \n I 2017 108
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| \n Entscheid vom 14. März 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Thomas Locher, \n Blegistrasse 9, 6340 Baar,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geboren ________1964) hat von 1981 bis 1984 eine kaufmännische Berufsausbildung absolviert (eidg. dipl. Kauffrau). Es folgten verschiedene Erwerbstätigkeiten und Auslandaufenthalte sowie eine Ausbildung zur Marketing-Planerin (IV-act. 4). Ab 1. Mai 2007 arbeitete sie für die Firma B.________ (als Export Koordinatorin bzw. ab 2010 als Area Sales Manager ________). Seit dem 27. September 2012 war sie krankheitshalber nicht mehr zur Arbeit erschienen. Am 26. März 2013 kündigte die Firma B.________ das Arbeitsverhältnis per 30. Juni 2013 (vgl. IV-act. 8).
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B. Am 17. Mai 2013 unterzeichnete A.________ eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen umschrieb sie mit \"Begann mit Schulterentzündung (links, siehe Arztzeugnisse) Burnout/ Depression\" (vgl. IV-act. 1-5/6, Ziff. 6.2).
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C. Nach einem Abklärungsgespräch vom 25. Juli 2013 (IV-act. 12) unterzeichnete A.________ am 9. Oktober 2013 eine Eingliederungsvereinbarung für eine IV-Integrationsmassnahme im Einsatzbetrieb der M.________ AG in N.________ (IV-act. 16). Die IV übernahm die Kosten für diese Eingliederungsmassnahme und gewährte ein IV-Taggeld (IV-act. 20 bis 24).
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D. Am 10. Februar 2015 teilte die IV-Stelle A.________ mit, dass die Integrationsmassnahmen im Dezember 2014 abgeschlossen worden seien, zudem aktuell keine Arbeitsunfähgkeit mehr attestiert werde und zwischenzeitlich eine Anmeldung für die Stellensuche beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum RAV erfolgt sei (IV-act. 31).
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E. Am 1. Juli 2015 nahm A.________ eine Vollzeitstelle bei der Firma O.________ AG in N.________ (als Leiterin Administration/ Assistentin CEO) auf. Diese Anstellung wurde am 21. Oktober 2015 vom Arbeitgeber per Ende November 2015 gekündigt (IV-act. 34; das Arbeitsverhältnis endete am 31.12.2015).
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F. Nach einer Prüfung des IV-Aktendossiers empfahl der RAD-Arzt Dr.med. C.________ (FA Innere Medizin D/ FA Arbeitsmedizin D/ psychosomatische Grundversorgung) am 17. Mai 2016 eine interdisziplinäre Begutachtung der Versicherten (IV-act. 38). Mit Schreiben vom 23. Mai 2016 informierte die IV-Stelle A.________ hinsichtlich der geplanten Begutachtung (inkl. über den vorgesehenen Fragenkatalog, vgl. IV-act. 39, 40). Der Begutachtungsauftrag wurde der MEDAS P.________ zugelost (vgl. IV-act. 41). Mit Schreiben vom 19. September 2016 erläuterte die IV-Stelle, dass die Gutachterstelle zusätzlich noch ein neurologisches Teilgutachten als indiziert erachte, welches von Dr.med. D.________ durchgeführt werde (IV-act. 47). Das interdisziplinäre MEDAS-Gutachten wurde am 24. November 2016 erstattet und ging am 25. November 2016 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 48).
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G. Der RAD-Arzt Q.________ (Facharzt Allgemeine Innere Medizin) beurteilte am 5. Januar 2017 das MEDAS-Gutachten als nachvollziehbar und schlüssig (IV-act. 51-5/5). Daraufhin teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 19. Januar 2017 mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 52). Dagegen liess A.________ am 28. Februar 2017 Einwände vorbringen (IV-act. 54). Mit Eingabe vom 31. März 2017 folgten noch Stellungnahmen der behandelnden Psychiaterin (Dr.med. E.________) und der Hausärztin (med.pract. F.________, vgl. IV-act. 58). Diese neuen Unterlagen unterbreitete die IV-Stelle den MEDAS-Gutachtern, welche sich in einer Stellungnahme vom 17. August 2017 äusserten (IV-act. 62). Diese Ergänzung des MEDAS-Gutachtens wurde dem Rechtsvertreter der Versicherten offenbar nach dem 12. September 2017 zugestellt (vgl. IV-act. 64 oben).
\n Mit Verfügung vom 26. Oktober 2017 hat die IV-Stelle im Dispositiv festgehalten, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 65).
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H. Gegen diese am 27. Oktober 2017 eingegangene Verfügung liess A.________ fristgerecht am 27. November 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen mit den folgenden Rechtsbegehren:
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\n - Die Verfügung vom 26. Oktober 2017 sei aufzuheben.
\n - Die Angelegenheit sei an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie ein Obergutachten inkl. EFL veranlasse und hiernach erneut über den Leistungsanspruch entscheide.
\n - Eventualiter sei ein gerichtliches Obergutachten inkl. EFL zu veranlassen und danach über den Leistungsanspruch zu entscheiden.
\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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I. Mit Vernehmlassung vom 8. Januar 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit voraus (