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\n \n \n I 2017 111
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| \n Entscheid vom 20. Juni 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Klägerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. K.________,
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| \n gegen
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| \n \n \n - B.________,
\n - C.________,
\n - D.________, vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. L._______,
\n - E.________,
\n Beklagte, \n | \n
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\n \n \n Gegenstand
| \n Berufliche Vorsorge (leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________, geboren am ________ 1972, geschieden und Mutter von zwei erwachsenen Kindern (Jahrgänge 1991 und 1992), meldete sich im August 2010 erstmals bei der IV-Stelle Luzern zum Leistungsbezug an. Als Grund gab sie Dauerschwindel und Schwindelattacken an. Mit Verfügung vom 17. August 2011 wies die IV-Stelle Luzern das Leistungsbegehren ab (IV-act. 25).
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B. Am 26. September 2012 schloss A.________ mit der F.________ AG, bei der sie seit 2002 im 80%-Pensum angestellt war, eine Aufhebungsvereinbarung ab, mit welcher das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 2012 aufgelöst wurde (Kläg-act. 2). Ab Oktober 2012 absolvierte A.________ eine Weiterbildung zur Pflegehelferin SRK (Schweizerisches Rotes Kreuz) (Klage S. 3 unten f.)
\n Am 1. Februar 2013 trat A.________ eine neue Stelle als Pflegemitarbeiterin im 80%-Pensum bei der G.________ AG an. Über die G.________ AG war A.________ bei der D.________ (nachfolgend: Beklagte Ziff. 3) berufsvorsorgeversichert. Am 23. April 2014 kündigte A.________ das Arbeitsverhältnis auf den 31. Juli 2014 (Kläg-act. 3). Am 5. Juli 2014 vertrat sich A.________ den rechten Fuss, wodurch sie ein OSG-Distorsionstrauma erlitt und in der Folge bis 19. Juli 2014 arbeitsunfähig blieb (IV-act. 31-15/40).
\n Ab 1. August 2014 arbeitete A.________ als Pflegehelferin SRK im 80%-Pen-sum im H.________ (Altersheim). Über H.________ (Altersheim) war A.________ bei der B.________, (nachfolgend: Beklagte Ziff. 1), berufsvorsorgeversichert. Infolge krankheitsbedingter Absenzen von A.________ (IV-act. 31-17ff./40) kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis am 3. September 2014 während der Probezeit auf den 14. September 2014.
\n Am 5. September 2014 meldete sich A.________ beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum in Emmen zum Leistungsbezug an. Für diese Zeit war A.________ bei der E.________ in Zürich (nachfolgend: Beklagte Ziff. 4) berufsvorsorgeversichert (Kläg-act. 7-9).
\n Vom 15. November 2014 bis 15. Mai 2015 war A.________ befristet als Mithilfe Betreuung im 80%-Pensum bei der Stiftung I.________ angestellt. Über die I.________ war A.________ bei der C.________ (nachfolgend: Beklagte Ziff. 2) berufsvorsorgeversichert (Kläg-act. 10).
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C. Am 27. Mai 2015 (Datum Postaufgabe) meldete sich A.________ erneut bei der IV-Stelle Luzern zum Leistungsbezug an. Als Grund gab sie an, seit Januar 2015 in ärztlicher Behandlung zu stehen wegen Schwindel und Schwindelanfällen (IV-act. 26-5/6). Mit Vorbescheid vom 2. Juli 2015 bzw. mit Verfügung vom 7. September 2015 trat die IV-Stelle Luzern auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (IV-act. 40-1/2). Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde (IV-act. 49-2ff./23) hiess das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 9. März 2016 gut, indem es die Verfügung vom 7. September 2015 aufhob und die IV-Stelle Luzern anwies, auf die Neuanmeldung von A.________ einzutreten (IV-act. 65 = Kläg-act. 11).
\n Am 21. Oktober 2016 erfolgten eine psychiatrische Untersuchung beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) Zentralschweiz (IV-act. 81) sowie am 14. Februar 2017 eine Haushaltsabklärung durch den Abklärungsdienst der IV-Stelle Luzern (IV-act. 85). Die Abklärungen ergaben für A.________ eine vollständige Erwerbsunfähigkeit. Mit Vorbescheid vom 14. März 2017 stellte die IV-Stelle Luzern A.________ die Ausrichtung einer ganzen Rente ab 19. Januar 2016 (Ablauf der einjährigen Wartefrist) in Aussicht (IV-act. 86). Mit Einwand vom 11. April 2017 machte die Beklagte Ziff. 2 geltend, dass sie mit dem Beginndatum der einjährigen Wartezeit (19.1.2015) nicht einverstanden sei (Kläg-act. 14). Der Eintritt der berufsvorsorgerechtlichen Arbeitsunfähigkeit sei auf den 22. August 2014 festzusetzen, wobei weder der sachliche noch der zeitliche Konnex bis zum Eintritt der Invalidität per 19. Januar 2015 unterbrochen worden seien.
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D. Mit Verfügung vom 22. Juni 2017 wurde A.________ eine ganze Invalidenrente ab 1. Januar 2016 zugesprochen (IV-act. 92; vgl. auch Verfügung vom 24.7.2017, IV-act. 97). Gegen die Rentenverfügung der IV-Stelle Luzern erhob die Beklagte Ziff. 3 am 3. August 2017 vorsorglich Einwand (IV-act. 99), den sie allerdings am 10. August 2017 wieder zurückzog (IV-act. 103).
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E. Mit je separatem Schreiben vom 2. August 2017 ersuchte der Rechtsvertreter von A.________ die Beklagten Ziff. 1 bis Ziff. 4, ihr eine BVG-Invalidenrente auszurichten (Kläg-act. 19). Mit Schreiben vom 10. August 2017, vom 29. August 2017, vom 21. November 2017 sowie vom 28. November 2017 verneinten die angeschriebenen BVG-Einrichtungen ihre Leistungspflicht (Kläg-act. 20-23).
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F. Am 12. Dezember 2017 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Klage gegen die Beklagten Ziff. 1 bis Ziff. 4 einreichen mit den folgenden Anträgen:
\n 1.1
Die B.________ habe der Klägerin ab dem 1. Januar 2016 eine ganze BVG-Invalidenrente zzgl. 5% Zins ab Datum der Klageanhebung zu bezahlen.
\n 1.2
Eventualiter habe die C.________ der Klägerin ab dem 1. Januar 2016 eine ganze BVG-Invalidenrente zzgl. 5% Zins ab Datum der Klageanhebung zu bezahlen.
\n 1.3
Subeventualiter habe die D.________ der Klägerin ab dem 1. Januar 2016 eine ganze BVG-Invalidenrente zzgl. 5% Zins ab Datum der Klageanhebung zu bezahlen.
\n 1.4
Subsubeventualiter habe die E.________ der Klägerin ab dem 1. Januar 2016 eine ganze BVG-Invalidenrente zzgl. 5% Zins ab Datum der Klageanhebung zu bezahlen.
\n 2.
Der Klägerin sei das Replikrecht einzuräumen und es sei gestützt auf