\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2017 113
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 11. April 2018
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
C.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Luca Barmettler,
\n Bahnhofstrasse 8, 6403 Küssnacht,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Invalidenversicherung (Rentenanspruch)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. C.________, geboren am 20. April 1957, serbischer Staatsangehöriger, lebt seit 1991 in der Schweiz. Er ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. In seiner Heimat hat er eine Ausbildung zum Automechaniker absolviert. In der Schweiz war er als Bauarbeiter tätig. Ab 1999 arbeitete er für die A.________ AG, Y.________. Seit dem 22. August 2011 ist er wegen plötzlich aufgetretenen Rückenschmerzen zu 100% arbeitsunfähig. Am 16. November 2011 meldete er sich wegen den anhaltenden Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Am 15. Mai 2012 teilte die IV-Stelle C.________ mit, dass keine Frühinterventionsmassnahmen möglich seien. Es werde ein Anspruch auf weitere Leistungen der Invalidenversicherung geprüft (IV-act. 17-1/2).
\n B. Nach verschiedenen Abklärungen teilte die IV-Stelle Schwyz C.________ mit Vorbescheid vom 29. April 2013 mit, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (IV-act. 30). Dagegen liess C.________ am 10. Mai 2013 (IV-act. 32) sowie am 17. Juni 2013 (IV-act. 36-1/15 ff.) Einwände erheben.
\n C. Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis mit C.________ am 3. Juni 2013 per Ende September 2013 (IV-act. 36-12/15).
\n D. Mit Verfügung vom 22. August 2013 lehnte die IV-Stelle Schwyz einen Rentenanspruch ausgehend von einem ermittelten IV-Grad von 15% ab (Vi-act. 42).  
\n E. Gegen diese Verfügung liess C.________ mit Eingabe vom 3. September 2013 beim Verwaltungsgericht Schwyz fristgemäss Beschwerde erheben mit dem Antrag, ihm sei ab August 2012 eine Dreiviertelsrente auszurichten, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle Schwyz zurückzuweisen (Vi-act. 44).
\n Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde mit Entscheid I 2013 114 vom 6. März 2014 insofern gutgeheissen, als dass die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde zur Einholung eines psychiatrischen Gutachtens und zum Neuentscheid nach Vorliegen des entsprechenden Gutachtens.
\n F. Nach Vorliegen diverser neuer medizinischer Berichte und Durchführung einer Observation holte die IV ein interdisziplinäres Gutachten bei der B.________ ein (unter Einbezug der Fachrichtungen Orthopädie [Dr.med. D.________], Psychiatrie [Dr.med. X.________], Neurologie [Dr.med. E.________] und Innere Medizin [Dr.med. F.________]; Zuweisung der Gutachterstelle durch SuissseMED@P, Vi-act. 75). Mit Vorbescheid vom 17. November 2016 stellte die IV-Stelle ausgehend von einem IV-Grad von 20% die Abweisung des Rentengesuches in Aussicht (Vi-act. 83). Am 5. Januar 2017 erliess die IV-Stelle die entsprechende Verfügung (Vi-act. 84). Auf Einwand vom 9. Januar 2017 (vi-act. 85) von C.________ hin, hob die IV-Stelle die Verfügung am 17. Januar 2017 wiedererwägungsweise wieder auf (Vi-act. 88). 
\n G. Nach weiteren Sachverhaltsabklärungen verfügte die IV-Stelle am 5. Dezember 2017, dass ausgehend von einem IV-Grad von 32% kein Rentenanspruch bestehe (Vi-act. 93).
\n H. Gegen diese Verfügung liess C.________ mit Eingabe vom 27. Dezember 2017 beim Verwaltungsgericht Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen:
\n 1. Die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 5. Dezember 2017 sei aufzuheben.
\n 2. Dem Beschwerdeführer sei mit Wirkung ab August 2012 eine ganze Invalidenrente auszurichten.
\n 3. Eventuell sei dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab August 2012 eine Dreiviertelsrente auszurichten.
\n 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 
\n I. Die IV-Stelle Schwyz beantragt mit Vernehmlassung vom 25. Januar 2018 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (