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\n \n \n I 2017 45
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| \n Entscheid vom 23. Oktober 2017
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n D.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. David Husmann, \n Alderstrasse 40, 8008 Zürich, Postfach, 8034 Zürich,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. D.________ (geb. ________) reiste am 19. Juli 2000 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Am 12. August 2002 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden mit regelmässigen Schmerzen an der Wirbelsäule und an der linken Hand umschrieben (IV-act. 1-5/7). Am 18. November 2002 teilte die IV-Stelle D.________ sinngemäss mit, dass gemäss den getroffenen Abklärungen die gesundheitlichen Probleme bereits vor der Einreise bestanden und dementsprechend der Versicherungsfall vor Einreise in die Schweiz eingetreten sei, weshalb die versicherungsmässigen Voraussetzungen für berufliche Massnahmen sowie für eine Rente nicht erfüllt seien (IV-act. 9).
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B. Am 9. Oktober 2014 ging bei der IV-Stelle ein Begehren zur Früherfassung ein (IV-act. 11). Am 5. November 2014 fand ein Abklärungsgespräch statt. D.________ klagte über Probleme am Rücken und im Handgelenk; zudem wies er auf Depressionen und auf Herzprobleme hin. Anstelle einer beruflichen Integration ersuchte er um eine Rente (vgl. IV-act. 14). Daraufhin erfolgte am 12. November 2014 erneut eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen (IV-act. 16).
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C. Nach diversen Abklärungen hat die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 18. Februar 2015 mitgeteilt, es sei vorgesehen, auf das Leistungsbegehren nicht einzutreten (IV-act. 24). Dagegen liess er am 13. Mai 2015 Einwände erheben (IV-act. 29). In einer weiteren Eingabe vom 3. September 2015 erläuterte der Rechtsvertreter sinngemäss, dass sich sein Klient ununterbrochen während mehr als 10 Jahren in der Schweiz aufhalte und deswegen nun die versicherungsmässigen Voraussetzungen nach