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I 2017 4
 
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Entscheid vom 7. Februar 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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Parteien
C.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Prof.Dr.iur. Hardy Landolt, LL.M.,
\n Schweizerhofstrasse 14, Postfach 568, 8750 Glarus,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:
\n A. C.________, geb. C.________ 1960, aus Bosnien-Herzegowina, verheiratet, zwei erwachsene Kinder (geb. 1982 u. 1986), lebt seit März 1989 in der Schweiz (Niederlassungsbewilligung C). Ab 1996 arbeitete er bei der A.________, als Maler. Am 30. November 2004 meldete er sich bei der IV-Stelle Schwyz zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (Umschulung auf eine neue Tätigkeit; Rente) an. Als Art der Behinderung nannte er \"lumbale Rückenschmerzen\" seit Anfang 2001 (vgl. IV-act. 1). Seit dem 14. September 2003 arbeitete er zu 50% als Maler (IV-act. 5-2/6).
\n B. Mit Verfügung vom 18. Februar 2005 sprach die IV-Stelle Schwyz C.________ Berufsberatung zu (IV-act. 8). Der Berufsberater schloss seine Bemühungen am 27. Juli 2005 ab und ersuchte um Rentenprüfung (IV-act. 14).
\n Nach Durchführung einer Befas-Abklärung vom 21. August bis 21. September 2006 (IV-act. 33) teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 18. Januar 2007 C.________ mit (IV-act. 38), dass ihm gemäss Abklärungsergebnis eine körperlich leichte und rückenadaptierte Tätigkeit, welche überwiegend ebenerdig und rückenschonend wechselbelastend sitzend sowie stehend und gelegentlich mit ein paar Schritten gehend ausgeübt werden könne, zu 100% zumutbar sei. Nachdem die angestammte Arbeit als Maler/Gipser nicht mehr zu 100% ausgeübt werden könne, resultiere ein IV-Grad von 32%, weshalb das Leistungsbegehren abgewiesen werden müsse. Nach Eingang einer Stellungnahme von C.________ (Vi-act. 43) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2007 an der Beurteilung gemäss Vorbescheid vom 18. Januar 2007 fest und wies das Leistungsbegehren bei einem IV-Grad von 32% ab (IV-act. 47).
\n C. Eine gegen diese Verfügung am 8. Mai 2007 erhobene Beschwerde (Vi-act. 49) wurde vom Verwaltungsgericht Schwyz mit Entscheid VGE I 2007 137 vom 15. Oktober 2007 abgewiesen. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Folge arbeitete C.________ weiterhin in reduziertem Pensum (50%) beim bisherigen Arbeitgeber als Maler. Ab dem 25. April 2013 wurde eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert (Vi-act. 71-2/4). Das Arbeitsverhältnis wurde infolge Krankheit im Juli 2014 gekündigt (Vi-act. 115-29/40).
\n D. Am 29. Juli 2013 meldete sich C.________ bei der IV-Stelle erneut zum Bezug von IV-Leistungen an (Vi-act. 54). Mit Vorbescheid vom 26. März 2014 stellte die IV-Stelle eine Ablehnung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Dazu liess sich C.________ mit Eingabe vom 20. Mai 2014 vernehmen (Vi-act. 83). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine neurologische Begutachtung (Vi-act. 89). Nach Vorliegen des neurologischen Gutachtens von Dr.med. D.________ (Neurologie FMH, Bern) vom 10. November 2014 (Vi-act. 98) gab die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag (Vi-act. 100). Das entsprechende B.________-Gutachten wurde am 8. Juli 2015 erstattet (Vi-act. 115).
\n Mit Vorbescheid vom 31. August 2015 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Falls berufliche Massnahmen gewünscht seien, könne sich der Versicherte bei der IV-Stelle melden (Vi-act. 121). Zum Vorbescheid liess sich C.________ mit Eingabe vom 26. Oktober 2015 vernehmen (Vi-act. 126).
\n Daraufhin veranlasste die IV-Stelle eine monodisziplinäre psychiatrische Begutachtung (Vi-act. 129), welche von Dr.med. E.________ (Psychiatrie/ Psychotherapie FMH) durchgeführt wurde (mit Gutachten vom 14. Juli 2016, Vi-act. 135).
\n E. Mit Verfügung vom 7. Dezember 2016 verneinte die IV-Stelle Schwyz ausgehend von einem IV-Grad von 18% einen Rentenanspruch (Vi-act. 139).
\n F. Gegen diese Verfügung liess C.________ mit Eingabe vom 23. Januar 2017 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit folgenden Anträgen:
\n 1. Es sei die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 07.12.2016 aufzuheben und die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n 2. Alles unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin und unter Gewähren der unentgeltlichen Rechtspflege und
\n -verbeiständung zu Gunsten des Beschwerdeführers.
\n G. Die IV-Stelle Schwyz lässt mit Vernehmlassung vom 15. Februar 2017 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers beantragen.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsgesetzes, ATSG, SR 830.1). Die Erwerbsunfähigkeit wird in