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\n \n \n I 2017 51
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| \n Entscheid vom 15. November 2017
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Willi Füchslin, \n Zürcherstrasse 49, Postfach 644, 8853 Lachen,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. am .______, verheiratet, Vater von zwei Töchtern mit Jg. 1996 und 2000) hat eine Ausbildung zum Sager absolviert. Infolge eines Unfalls vom 24. März 1990, bei welchem er sich schwere Verletzungen am rechten Unterschenkel und Knie zuzog (KV-act. 3-38/43), bezieht er seit März 1992 eine Invalidenrente der Unfallversicherung der Suva, basierend auf einer Beeinträchtigung der Erwerbsunfähigkeit von 20% (KV-act. 3-7/43). Anfang Januar 1997 übernahm A.________ den elterlichen Betrieb und arbeitet seither als selbständigerwerbender Sager ohne Angestellte. Am 22. Oktober 2014 erlitt er einen Arbeitsunfall, bei welchem er sich eine offene Zweietagen-Unterschenkelfraktur am rechten Bein zuzog, welche einen schwierigen Heilungsverlauf mit Infektionen zur Folge hatte (vgl. KV-act. 1ff./8; IV-act. 40-4ff./6; 13-1ff./4; 20).
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B. Am 10. März 2015 (Eingang IV-Stelle Schwyz) meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (IV-act. 1-1ff./6). Mit Mitteilung vom 22. September 2015 eröffnete die IV-Stelle A.________, dass keine Frühinterventionsmassnahmen angezeigt seien und diese abgeschlossen würden. Gleichzeitig teilte die IV-Stelle mit, sie gewähre Beratung und Unterstützung im Rahmen des Arbeitsplatzerhaltes (IV-act. 29). Begehren um Kostengutsprache für Unterschenkel-Orthesen lehnte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 8. September 2015 und vom 7. Januar 2016 ab (vgl. IV-act. 25 und 35).
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C. Mit Vorbescheid vom 9. Juni 2016 stellte die IV-Stelle die
Abweisung
des
Leistungsbegehrens
in
Aussicht
(IV-act. 48), wogegen A.________ am 29. Juni 2016 Einwand erhob
(IV-act. 50-1/2). Mit Verfügung vom 26. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (IV-act. 59 = Bf-act. 2).
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D. Gegen diese Verfügung lässt A.________ fristgerecht am 24. Mai 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen, mit den folgenden Anträgen:
\n 1.
Die
angefochtene
Verfügung
der
IV-Stelle
Schwyz
vom
26.
April
2017
sei
dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente zusteht.
\n 2.
Eventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 26. April 2017 zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber ergänzende Abklärungen vorzunehmen.
\n 3.
Subeventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 26. April 2017 dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer Eingliederungsmassnahmen zustehen, insbesondere eine Umschulung.
\n 4.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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E. Mit Vernehmlassung vom 14. Juni 2017 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen. Der Beschwerdeführer lässt mit Replik vom 23. Juni 2017 an den Anträgen aus der Beschwerde vom 24. Mai 2017 festhalten. Die Vorinstanz nimmt mit Eingabe vom 29. Juni 2017 dazu Stellung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit voraus (