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I 2017 57
 
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Entscheid vom 15. November 2017
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
C.________,
\n Beschwerdeführer,
\n gesetzlich vertreten durch die Eltern D.________,
\n diese vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. E.________,
\n E.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Geburtsgebrechen / medizinische Massnahmen)
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Sachverhalt:
\n A. Die Eltern von C.________ (geb. am 22.9.2006) meldeten ihn am 2. September 2014 aufgrund des Geburtsgebrechens Ziffer 404 bei der IV-Stelle Schwyz für medizinische Massnahmen an (IV-act. 1).
\n B. Nach Einholung von Arztberichten und Abklärungen beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) teilte die IV-Stelle Schwyz den Eltern von C.________ am 15. Januar 2015 mit, dass die Voraussetzungen für eine Kostengutsprache erfüllt seien und die Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 404 ab 3. April 2014 bis 2. April 2019 übernommen würden (IV-act. 10).
\n C. Am 8. Mai 2015 erteilte die IV-Stelle Schwyz Kostengutsprache für die neue Durchführungsstelle Frühberatungs- und Therapiestelle Pfäffikon (IV-act. 12). Am 4. August 2015 folgte eine Kostengutsprache für eine ambulante Ergotherapie nach ärztlicher Verordnung im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziffer 404 ab Beginn für die Dauer von zwei Jahren (IV-act. 17).
\n D. Am 14. Februar 2017 stellten die Eltern von C.________ bei der IV-Stelle Schwyz den Antrag um Kostengutsprache für eine nichtärztliche Therapie für C.________ bei A.________ (IV-act. 18). Mit Vorbescheid vom 8. März 2017 teilte die IV-Stelle Schwyz den Eltern von C.________ mit, das Leistungsbegehren werde abgewiesen (IV-act. 21). Dagegen erhoben sie am 5. April 2017 Einwände (IV-act. 22).
\n E. Mit Verfügung vom 5. Mai 2017 lehnte die IV-Stelle Schwyz das Leistungsbegehren ab (IV-act. 23).
\n F. Gegen diese Verfügung liessen die Eltern von C.________ am 6. Juni 2017 rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht Schwyz erheben, mit folgenden Anträgen:
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  1. Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 5. Mai 2017 sei dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer Kostengutsprache für die Therapie bei Herrn A.________ gewährt wird.
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  3. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 5. Mai 2017 zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber ergänzende Abklärungen vorzunehmen.
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  5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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\n G. Mit Vernehmlassung vom 7. Juli 2017 beantragte die IV-Stelle, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Behandlung von Geburtsgebrechen (