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\n \n \n I 2017 62
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| \n Entscheid vom 18. September 2017
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. am ________) hat von ________ bis ________ die Primar- und Sekundarschule in C.________ absolviert. Während der Sommerferien 2007 in L.________ wurde eine chronische entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn) diagnostiziert (IV-act. 5-103/120). Eine Lehre als Detailhandelsfachfrau beendete sie im Jahre ________ mit dem Fähigkeitszeugnis (________). In der Folge arbeitete sie vorübergehend u.a. in einer Treuhandfirma (IV-act. 4) und als Verkäuferin für die Firma D.________ (IV-act. 11).
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B. Am 2. Dezember 2016 unterzeichnete sie eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen (Eingang bei der IV-Stelle am 14.12.2016). Die gesundheitlichen Probleme umschrieb sie mit einer Morbus Crohn-Erkrankung (IV-act. 1-6/8).
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C. Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 7. März 2017 mit, dass kein Anspruch auf IV-Leistungen bestehe (IV-act. 13). Dagegen liess A.________ am 4. Mai 2017 Einwände erheben und beantragte, es seien ihr Eingliederungsmassnahmen zu gewähren (IV-act. 19).
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D. Am 19. Mai 2017 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde.
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E. Gegen diese am 26. Mai 2017 eingegangene Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 23. Juni 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit den folgenden Rechtsbegehren ein:
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\n - Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 19. Mai 2017 sei dahingehend abzuändern, dass der Beschwerdeführerin Eingliederungsmassnahmen zustehen.
\n - Eventualiter sei die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 19. Mai 2017 dahingehend abzuändern, dass der Beschwerdeführerin eine Invalidenrente zusteht.
\n - Subeventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 19. Mai 2017 zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber ergänzende Abklärungen anzuordnen.
\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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F. Mit Vernehmlassung vom 7. August 2017 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.
\n Mit Replik vom 14. August 2017 hielt die Beschwerdeführerin an ihren in der Beschwerde gestellten Anträgen fest. Daraufhin folgte eine Stellungnahme der IV-Stelle vom 18. August 2017, auf welche die Beschwerdeführerin mit einer Eingabe vom 25. August 2017 reagierte.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit voraus (