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\n \n \n I 2017 83
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| \n Entscheid vom 9. August 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter lic.iur. Gion Tomaschett, Richter
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| \n MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt ass.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n C.________ AG, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Rentenanspruch)
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Sachverhalt:\n
A.1 A.________, geboren am ________ 1952 (Mutter von zwei Söhnen Jg. 1973 und 1997), arbeitete als Service-Angestellte vom April bis Juni 2005 im E.________ (GmbH), im August 2005 im Hotel F.________, im August und September 2005 im Gasthof G.________ sowie vom November 2005 bis März 2006 im Hotel H.________. Seit Anfang April 2006 arbeitete A.________ wiederum als Service-Angestellte, auf Stundenlohnbasis, bei der E.________ (GmbH), über die sie bei der C.________ AG (kurz: C.________) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert war.
\n Am 23. April 2006 fuhr ein Motorfahrzeug in der Nähe des Schulhauses I.________ A.________ beim Überqueren der _____-strasse via Fussgängerstreifen über den rechten Fuss, wodurch sie sich einen Bruch des Mittelfussknochens zuzog. Es kam zu einem langwierigen Verlauf einer Mittelfussfraktur mit mehreren Operationen und Wundheilstörungen. A.________ war nach dem Unfall arbeitsunfähig. Am 14. August 2006 sprach die E.________ (GmbH) noch innerhalb der Probezeit die Kündigung auf den 17. August 2006 aus. Die C.________ richtete für das Unfallereignis Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilbehandlung) aus.
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A.2 Im Auftrag der C.________ wurde A.________ am 28. November 2012 von Dr.med. D.________ (FMH Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates) untersucht (Gutachten vom 10.12.2012 + Ergänzung vom 24.7.2013). Die Gutachterin kam zum Ergebnis, dass der Versicherten die bisherige Tätigkeit im Service nicht mehr zumutbar sei, in einer körperlich leichten/mittelschweren Tätigkeit im Sitzen ergebe sich ein Arbeitsvermögen ohne Einschränkungen der Leistungsfähigkeit von 50% (Vi-act. 152 S. 19).
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A.3 Mit Schreiben vom 15. August 2013 teilte die C.________ dem Rechtsvertreter von A.________ mit, es sei vorgesehen, die Heilbehandlungskosten und Taggeldleistungen per 30. September 2013 einzustellen. Per 1. Oktober 2013 sei bei einem ermittelten IV-Grad von 49% und bei einem versicherten Verdienst per 2013 von Fr. 20'992.-- eine monatliche Rentenzahlung von Fr. 686.-- vorgesehen. Ebenso habe die Versicherte bei festgestelltem Integritätsschaden von 20% einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von Fr. 21'360.--.
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B. Am 13. August 2013 stürzte A.________ bei sich zu Hause die Treppe runter, wobei sie ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt mit einer intrazerebralen Blutung links frontal sowie einer undislozierten Fraktur occipital links mit Ausstrahlung in das Foramen magnum. Die C.________ sistierte in der Folge das Verfahren betreffend Unfall vom 23. April 2006 und richtete A.________ für das Unfallereignis vom 13. August 2013 Versicherungsleistungen aus (Taggeld und Heilbehandlung).
\n Im Auftrag der C.________ wurde A.________ in der Zeit vom 16. März 2015 bis 6. Juli 2015 in der Medas J.________ neuropsychologisch, neurologisch, psychiatrisch und orthopädisch untersucht. Das Gutachten wurde am 21. September 2015 erstattet, am 6. Januar 2016 folgte ein Ergänzungsbericht. Nebst posttraumatisch persistierenden Schmerzen im rechten Fuss wurde auch eine Persönlichkeits- und Verhaltensstörung im Sinne eines organischen Psychosyndroms nach Schädelhirntrauma 2013 (F07.2) diagnostiziert.
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C. Am 13. Juni 2016 verfügte die C.________ was folgt:
\n 1.
Die Taggeldleistungen und Heilbehandlungskosten werden per 30.06.2015 eingestellt.