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\n \n \n I 2017 86
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| \n Entscheid vom 10. Januar 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n M.A. HSG Caroline Guhl, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n C.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt LL.M. D.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rentenanspruch)
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Sachverhalt:\n
A. C.________ (geb. am 20.4.1954, italienischer Staatsangehöriger) reiste am 19. Dezember 1972 in die Schweiz ein und arbeitete u.a. im Familienbetrieb (Tankstelle mit Café in Buttikon) seiner damaligen Ehefrau (A.________). Am 16. Oktober 1986 unterzeichnete er wegen Rückenbeschwerden eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen. Nach diversen Abklärungen, welche ein Gutachten der orthopäd. Universitätsklinik Balgrist vom 22. Juni 1987 umfassen (IV-act. 20-3ff./8), gewährte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. April 1988 vom 1. März 1986 bis zum 31. September 1987 eine halbe IV-Rente (IV-act. 24, 26).
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B. Am 5. Mai 2009 ging bei der IV-Stelle von C.________ (seit 25.9.2004 mit B.________ verheiratet) erneut eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein (IV-act. 28). Die Abklärungen verzögerten sich, weil der Gesuchsteller seit Dezember 2009 wegen Vermögensdelikten in Untersuchungshaft war (IV-act. 53). Mit Vorbescheid vom 9. Dezember 2010 teilte die IV-Stelle mit, dass ein Anspruch auf eine IV-Rente verneint werde (IV-act. 67). Daran hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Februar 2011 fest (IV-act. 69). Am 1. Oktober 2013 liessen sich C.________ und B.________ vom Bezirksgericht March scheiden (IV-act. 70, 81).
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C. Am 10. Dezember 2014 ging bei der IV-Stelle eine Meldung zur Früherfassung und am 20. Januar 2015 eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein (IV-act. 74, 78). Die gesundheitlichen Probleme umschrieb C.________ dahingehend, dass er nach einem Unfall vom 16. Januar 2014 eine Schulterprothese erhalten habe und seit der Operation auf einem Auge blind sei (IV-act. 78-6/7, Ziff. 6.2). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung. Der Begutachtungsauftrag wurde der Gutachterstelle „E.________ Ärztliches Begutachtungsinstitut GmbH“ (Basel) zugelost (IV-act. 120). Die Namen der Gutachter wurden C.________ mit Schreiben vom 4. Juli 2016 mitgeteilt (IV-act. 123). Am 5. Dezember 2016 wurde das 47 Seiten umfassende Gutachten erstattet (IV-act. 133). Gestützt darauf und auf die Beurteilung durch den RAD-Arzt Dr.med. F.________Q.________ (IV-act. 139-6f./7) teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 16. März 2017 mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 143). Gegen diesen Vorbescheid liess C.________ am 4. April 2017 Einwände erheben (IV-act. 150). Seit Mai 2017 bezieht C.________ eine (aufgrund des Vorbezugs gekürzte) AHV-Rente (IV-act. 155-2/5).
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D. Am 9. August 2017 verfügte die IV-Stelle, dass kein Rentenanspruch bestehe und deswegen das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 155). Gegen diese Verfügung liess C.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach