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I 2017 89
 
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Entscheid vom 10. Januar 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Rainer Deecke,
\n Industriestrasse 13c, Postfach 7555, 6302 Zug,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ________) arbeitete seit 1987 als Bauarbeiter/ Maschinist für die B.________ AG (________). Nachdem im Jahre 2015 zunehmend Atemprobleme auftraten, erfolgten medizinische Abklärungen, welche die Diagnose eines Lungen-Karzinoms ergaben. Es folgte eine Pneumonektomie (27.7.2015) mit adjuvanter Chemotherapie. Während diesen Behandlungen trat am 29. September 2015 ein akutes koronares Ereignis mit Myokardinfarkt auf (Reanimation mit Defibrillation, anschliessend PTCA und Stenting im C.________ (Spital), vgl. IV-act. 10-2/40).
\n B. Am 13. November 2015 ging die Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein (IV-act. 1). Nach diversen Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 13. Dezember 2016 mit, dass für den Zeitraum vom 1. Mai 2016 befristet bis zum 30. September 2016 ein Anspruch für eine ganze IV-Rente (IV-Grad: 90%) anerkannt werde (IV-act. 28). Dagegen liess A.________ am 26. Januar 2017 Einwände erheben mit dem Hauptbegehren, dass auch über den 30. September 2016 hinaus eine ganze Rente zu gewähren sei (IV-act. 32-1/10).
\n C. Am 21. August 2017 verfügte die IV-Stelle, dass für A.________ vom 1. Mai 2016 bis zum 30. September 2016 ein Anspruch auf eine ganze IV-Rente bestehe (IV-Grad 90%).
\n D. Gegen diese Verfügung liess A.________ rechtzeitig am 18. September 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
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  1. Die Verfügung vom 21.8.2017 sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen nach IVG, namentlich eine ganze Rente auch über den 30.9.2016 hinaus, zu gewähren.
  2. \n
  3. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab 1.10.2016 eine Rente nach Gesetz (IVG) zu gewähren.
  4. \n
  5. Sub-Eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen und diese sei zu verpflichten, umfassende medizinische Abklärungen - im Sinne einer verwaltungsexternen Begutachtung - vorzunehmen.
  6. \n
  7. Sub-sub-eventuell sei die Sache zur Abklärung betreffend Anspruch auf berufliche Massnahmen und deren Durchführung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
  8. \n
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MWSt zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 16. Oktober 2017 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Mit Eingabe vom 27. Oktober 2017 nahm der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung. Die IV-Stelle verzichtete am 2. November 2017 auf die Erstattung einer weiteren Stellungnahme.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit voraus (