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\n \n \n I 2017 92
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| \n Entscheid vom 10. Januar 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Willi Füchslin, \n Zürcherstrasse 49, Postfach 644, 8853 Lachen,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Höhe des Rentenanspruchs)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. am ______1972, verheiratet, Vater einer Tochter mit Jahrgang 2009) hat eine Lehre als Maurer absolviert und in der Folge als
\n Akkordmaurer gearbeitet (seit 1995 selbständig erwerbend als Gesellschafter der Kollektivgesellschaft C.________
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B. Am 14. Mai 2014 ging bei der IV-Stelle eine Meldung zur IV-Früherfassung ein, wonach A.________ aufgrund eines Bandscheibenvorfalls ganz bzw. teilweise arbeitsunfähig sei (IV-act. 1). Nach einem Erstgespräch vom 12. Juni 2014 (IV-act. 6) wurde eine IV-Anmeldung empfohlen, welche am 18. Juni 2014 (Eingangsdatum) erfolgte (IV-act. 8).
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C. Nach diversen Abklärungen teilte die IV-Stelle am 25. Juni 2015 mit, dass Berufsberatung im Hinblick auf eine Umschulung gewährt werde (IV-act. 53). Ein entsprechendes Abklärungsgespräch fand am 24. August 2015 statt (IV-act. 58). Nachdem A.________ weiterhin über LWS-Beschwerden klagte, empfahl der RAD-Arzt Dr.med. B.________ am 11. April 2016 die Durchführung einer interdisziplinären Abklärung (IV-act. 79-7/7). Der Begutachtungsauftrag wurde dem Medizinischen Gutachtenzentrum D.________ zugelost. Die Namen der Gutachter wurden A.________ am 12. Mai 2016 mitgeteilt (IV-act. 85). Das MEDAS-Gutachten datiert vom 8. August 2016 und ging am 16. September 2016 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 93).
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D. Nachdem der RAD-Arzt Dr.med. B.________ das Gutachten am 4. Oktober 2016 als schlüssig beurteilt hatte (IV-act. 95-6/6), veranlasste die IV-Stelle eine Abklärung durch den Abklärungsdienst für Selbständigerwerbende (der IV-Stelle Luzern). Der entsprechende Abklärungsbericht ging am 6. April 2017 bei der IV-Stelle Schwyz ein (IV-act. 101).
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E. Mit Vorbescheid vom 12. Mai 2017 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, ab 1. Januar 2015 eine ganze IV-Rente sowie ab 1. August 2016 eine halbe IV-Rente zu gewähren (IV-act. 103). Dazu liess A.________ sich in einer Eingabe vom 23. Juni 2017 vernehmen (IV-act. 111). Am 8. September 2017 verfügte die IV-Stelle, dass ab 1. Januar 2015 Anspruch auf eine ganze IV-Rente (IV-Grad 100%) und ab 1. August 2016 Anspruch auf eine halbe IV-Rente (IV-Grad 53%) bestehe (IV-act. 118, 119).
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F. Gegen diese Verfügungen liess A.________ fristgerecht am 28. September 2017 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
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\n - Die angefochtenen Verfügungen des IV-Stelle Schwyz vom 8. September 2017 seien dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2014 eine ganze Invalidenrente und ab dem 1. August 2016 zumindest noch eine Dreiviertelsrente zusteht.
\n - Eventualiter seien ergänzende Abklärungen anzuordnen.
\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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G. Mit Vernehmlassung vom 21. November 2017 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen (unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers). Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 27. November 2017 Stellung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Wie in der Beschwerde (S. 3f.) zutreffend dargelegt wurde, ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (