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\n \n \n I 2017 99
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| \n Entscheid vom 14. März 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n C.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Stefanie Widmer, \n Eichwaldstrasse 5, Postfach, 6002 Luzern,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:\n
A. C.________, geb. 8. Januar 1986, Staatsangehöriger von Mazedonien, lebt seit 1991 in der Schweiz. Im Juli 2002 begann er eine Lehre als Elektromonteur bei der A.________. Am 24. November 2005 meldete er sich – noch vor Abschluss der Lehre – bei der IV zum Bezug von Leistungen an (Vi-act. 1). Zur Art der Behinderung gab er an, seit einer Schulterverletzung infolge eines Autounfalles am 1. Februar 2005 (Tuberculum Majus-Abriss links mit Ablösung der Rotatorenmanschette) an ständigen Schulter- und Armschmerzen zu leiden.
\n Mit Verfügung vom 27. Dezember 2005 gewährte die IV-Stelle C.________ Berufsberatung (Vi-act. 10). Per Ende Juni 2006 konnte C.________ die Lehre zum Elektromonteur trotz der gesundheitlichen Einschränkungen abschliessen (Vi-act. 39-2/3). Am 16. Mai 2007 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für die Ausbildung zur Erlangung eines Handelsdiploms (Vi-act. 22). Diese Ausbildung brach C.________ im 2. Semester ab (Vi-act. 31). Die Berufsberatung wurde damit abgeschlossen (Mitteilung vom 3.6.2008, Vi-act. 31). In der Folge arbeitete C.________ bei der B.________ AG (zuletzt als Schichtführer, Vi-act. 32-6/8).
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B. Am 2. Juli 2015 meldete sich C.________ (zwischenzeitlich verheiratet und Vater einer Tochter) erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Vi-act. 32), wobei zur Frage nach den gesundheitlichen Beeinträchtigungen starke Rückenschmerzen (bestehend seit 16.2.2015) angegeben wurden. Per Ende Dezember 2015 wurde das Arbeitsverhältnis bei der Gerresheimer AG durch die Arbeitgeberin gekündigt.
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C. Mit Schreiben vom 28. Oktober 2016 teilte die IV-Stelle C.________ mit, dass zur Klärung der Leistungsansprüche eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung in Auftrag gegeben werde unter Einbezug der Fachrichtungen Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie (Vi-act. 71). Nachdem C.________ beantragen liess, es sei auch ein orthopädisches Teilgutachten einzuholen (Vi-act. 76), erweiterte die IV-Stelle den Gutachtensauftrag entsprechend (Vi-act. 78). Im Februar und März 2017 wurde der Versicherte durch Fachärzte der D.________ polydisziplinär untersucht (Dr.med. E.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, Dr.med. F.________, Fachärztin für Rheumatologie, Dr.med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Dr.med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie).
\n Nach Eingang des Gutachtens vom 18. April 2017 (Vi-act. 84) erliess die IV-Stelle Schwyz am 11. Mai 2017 den Vorbescheid, in dem sie die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht stellte (Vi-act. 86). Dazu liess sich C.________ mit Eingabe vom 12. Juni 2017 vernehmen (Vi-act. 89). Nach Einholung einer Stellungnahme der Gutachter der D.________ AG vom 9. August 2017 (Vi-act. 92) hat die IV-Stelle Schwyz mit Verfügung vom 19. September 2017 ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 10% einen Rentenanspruch verneint (Vi-act. 94).
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D. Gegen diese Verfügung liess C.________ mit Eingabe vom 20. Oktober 2017 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgemäss Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen:
\n 1.
Die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 19. September 2017 sei vollumfänglich aufzuheben und dem Beschwerdeführer ab Januar 2016 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% zuzusprechen.
\n 2.
Eventualiter sei die Sache zur ergänzenden Abklärung und Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
\n 3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.
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E. Die IV-Stelle Schwyz beantragt mit Vernehmlassung vom 7. Dezember 2017 die Abweisung der Beschwerde.
\n Mit Eingabe vom 23. Januar 2018 liess der Beschwerdeführer dem Gericht zwei ärztliche Berichte einreichen. Die IV-Stelle nahm dazu mit Eingabe vom 31. Januar 2018 Stellung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (