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I 2018 109
 
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Entscheid vom 16. Mai 2019
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Dr.med. B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Leistungen; Kausalität)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jahrgang 1973) arbeitet seit dem 1. Juni 2016 als kaufmännische Angestellte im 80%-Pensum bei der C.________ AG und ist in der Folge über ihren Arbeitgeber bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert.
\n B. Mit Schadenmeldung UVG vom 14. Juni 2018 meldete der Arbeitgeber der Suva, dass A.________ am 17. Februar 2018 beim Laufen auf dem Gehweg auf Eis ausgerutscht und auf die Schulter gefallen sei (vgl. Vi-act. 1).
\n Mit Schreiben vom 19. Juni 2018 erteilte die Suva für die Folgen des Schadenfalls vom 17. Februar 2018 Kostengutsprache für die ärztliche Behandlung nach aktuellem UVG-Tarif. Gleichzeitig ersuchte sie den behandelnden Arzt und im vorliegenden Beschwerdeverfahren beauftragten Vertreter - Dr.med. B.________ - um Mitteilung, sollte es zu Weiterungen (z.B. Operation) kommen, damit sie hierzu die Leistungspflicht erneut prüfen könne (vgl. Vi-act. 3).
\n Am 25. Juni 2018 teilte die Arbeitgeberin der Suva mit, das Schadendatum sei nicht der 17. Februar 2018, sondern der 17. Dezember 2017 (vgl. Vi-act. 6).
\n C. Am 13. Juni 2018 erfolgte ein Arthro-MRI des rechten Schultergelenks (vgl. Vi-act. 9). Daraufhin empfahl Dr.med. B.________ mit Bericht vom 27. Juni 2018 eine Schulterarthroskopie rechts mit Supraspinatussehnenrekonstruktion und Labrum-Repair und ersuchte um Kostengutsprache (vgl. Vi-act. 7, 8). Hierzu gab der Kreisarzt med.pract. D.________ am 19. Juli 2018 eine Kurzbeurteilung ab, woraufhin die Suva mit Schreiben vom 20. Juli 2018 eine Kostengutsprache für die Operation vom 13. August 2018 und eine weitere Leistungspflicht ab dem 13. August 2018 ablehnte, da kein sicherer bzw. wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 17. Dezember 2017 und der geplanten Operation vom 13. August 2018 bestünde (vgl. Vi-act. 11). A.________ erklärte sich mit Schreiben vom 23. Juli 2018 damit nicht einverstanden und verlangte die Übernahme der Versicherungsleistungen für den Unfall vom 17. Dezember 2017 (vgl. Vi-act. 12).
\n D. In der Folge verfügte die Suva am 27. Juli 2018 die Ablehnung ihrer Leistungspflicht (vgl. Vi-act. 14). Am 31. Juli 2018 erhob der Krankenversicherer    Assura hiergegen vorsorgliche Einsprache (Vi-act. 16). Am 10. August 2018 reichte Dr.med. B.________ gegen die ablehnende Verfügung vom 27. Juli 2018 Einsprache ein (Vi-act. 18) und am 21. August 2018 A.________, nachdem die Vorinstanz die Eingabe von Dr.med. B.________ mangels Unterschrift/Voll-macht von A.________ als unrechtmässig nicht anerkannte (Vi-act. 22). Hierauf holte die Suva beim Kreisarzt med.pract. D.________ eine ausführlichere, ärztliche Beurteilung ein (vgl. Vi-act. 23). Mit Beurteilung vom 24. bzw. 27. August 2018 äusserte sich dieser dahingehend, dass überwiegend wahrscheinlich keine unfallkausale, strukturelle Läsion im Bereich der rechten Schulter bestehe (vgl. Vi-act. 24-4/4).
\n E. A.________ war vom 13. bis 16. August 2018 im Spital ________ hospitalisiert. Am 13. August 2018 führte Dr.med. B.________ eine Schulterarthroskopie rechts mit Subscapularissehnennaht, eine Labrumtrimmung, eine intraartikuläre Synovektomie sowie eine subacromiale Dekompression mit partieller AC-Gelenksresektion und subacromialer Bursektomie an der rechten Schulter von A.________ durch (vgl. Vi-act. 27: Operationsbericht vom 21.8.2018; Vi-act. 26: Austrittsbericht vom 27.8.2018).
\n F. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2018 forderte Dr.med. B.________ die Suva erneut um Übernahme der unfallbedingten Kosten infolge Subscapularis-sehnenruptur auf (vgl. Vi-act. 32), woraufhin die Suva am 30. Oktober 2018 die Einsprache von A.________ vom 10. bzw. 21. August 2018 abwies (vgl. Vi-act. 33).
\n G. Am 23. November 2018 (Eingang: 26.11.2018) erhebt Dr.med. B.________ gegen den Einspracheentscheid vom 30. Oktober 2018 (A-Post) fristgerecht Beschwerde bei der Suva, mit dem sinngemässen Antrag, den Einspracheentscheid aufzuheben und es sei die Suva zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Die Suva leitet die Beschwerde vom 23. November 2018 am 6. Dezember 2018 zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weiter. Auf Aufforderung des verfahrensleitenden Richters vom 7. Dezember 2018 hin reicht Dr.med. B.________ die Vollmacht zur Vertretung von A.________ nach. Mit Vernehmlassung vom 11. Januar 2019 beantragt die Suva die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides vom 30. Oktober 2018. Mit Eingabe vom 15. Februar 2019 lässt sich die Beschwerdeführerin erneut vernehmen.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Gemäss