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\n \n \n I 2018 10 I 2018 11
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| \n Entscheid vom 16. Mai 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n Verfahren I 2018 10
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Advokatin lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n Verfahren I 2018 11
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Advokatin lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n Ausgleichskasse der Uhrenindustrie, Mühlestrasse 14, \n Postfach 141, 2540 Grenchen, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rentenaufhebung/ Rückerstattung von \n Rentenleistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1978) hat eine Ausbildung im Bijouterie-Verkauf absolviert und anschliessend für diverse Firmen Uhren und Schmuck verkauft (u.a. bis 16.3.2005 für die C.________, vgl. IV-act. 12 sowie IV-act. 1-4/9 und IV-act. 18). Die damals im Kanton D.________ wohnhafte A.________ liess sich am 6. Juni 2005 bei der IV-Stelle D.________ zum Bezug von IV-Leistungen anmelden (IV-act. 1). Im Bericht des G.________ (Spital) vom 16. August 2005 wurden u.a. ein Zustand nach Nierentransplantation (30.3.1998) sowie eine thrombotisch thrombozytopenische Mikroangiopathie bei erworbenem Antikörper aufgeführt (vgl. IV-act. 7-1/9). Mit Verfügung vom 10. Februar 2006 hat die IV-Stelle D.________ einen IV-Grad von 50% ermittelt und A.________ mit Wirkung ab 1. Oktober 2005 eine halbe IV-Rente zugesprochen (IV-act. 20-2/5).
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B. Am 22. März 2009 wurde A.________ zum zweiten Mal eine Niere transplantiert. Mit Schreiben vom 17. Juni 2009 beantragte der zuständige Arzt des G.________ (Spital) aufgrund eines komplikationsreichen Verlaufs mit Rehospitalisationen und Reevaluationen der Nierenfunktion vorübergehend eine Erhöhung auf eine ganze IV-Rente (IV-act. 35-2/2). Mit Verfügung vom 14. Oktober 2010 gewährte die IV-Stelle D.________ für 6 Monate ab 1. Juni 2009 eine ganze IV-Rente, welche ab 1. Dezember 2009 wieder auf eine halbe IV-Rente herabgesetzt wurde (IV-act. 54).
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C. Seit dem 12. Mai 2010 arbeitete A.________ rund 21 h/Woche für die Firma H.________ GmbH in I.________ (IV-act. 60). Es folgte eine Anstellung für die J.________ AG (________, vgl. IV-act. 79-3/5) sowie ab 1. April 2015 für die K.________ AG (vgl. IV-act. 83-2/2; IV-act. 84-86). Am 29. September 2015 verfügte die IV-Stelle D.________, dass mit Wirkung ab dem ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung der Anspruch auf eine halbe Rente auf eine IV-Viertelsrente (IV-Grad 43%) herabgesetzt werde (IV-act. 88). In der Folge wechselte A.________ ihren Wohnsitz in den Kanton Schwyz. Mit Schreiben vom 5. Januar 2017 an die IV-Stelle Schwyz beantragte der zuständige Assistenzarzt des G.________ (Spital) für A.________, dass der Arbeitsunfähigkeitsgrad auf 50% zu erhöhen sei (IV-act. 92).
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D. Mit Verfügung vom 8. Mai 2017 sistierte die IV-Stelle Schwyz den Rentenanspruch mit folgender Begründung (IV-act. 101):
\n Sie beziehen eine Viertelsrente. Aufgrund eines Arztzeugnisses des G.________ (Spital) (…) überprüfen wir den Rentenanspruch.
\n Unsere Abklärungen haben ergeben, dass Sie im Jahr 2015 und 2016 ein rentenausschliessendes Einkommen erzielten. Da Sie uns dies nicht gemeldet haben, liegt eine Verletzung der Mitwirkungspflicht vor.
\n Die Viertelsrente wird deshalb vorsorglich per sofort sistiert.
\n Mit Vorbescheid vom 8. August 2017 teilte die IV-Stelle Schwyz mit, es sei vorgesehen, die Rente rückwirkend per 31. Dezember 2015 aufzuheben sowie die zu Unrecht bezogenen Rentenleistungen von Januar 2016 bis und mit Februar 2017 zurückzufordern (IV-act. 105). Dagegen opponierte A.________ in einer Eingabe vom 8. September 2017 (IV-act. 110).
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E. Am 11. Dezember 2017 verfügte die IV-Stelle Schwyz, dass die IV-Rente rückwirkend per 31. Dezember 2015 aufgehoben werde. Zudem seien die zu Unrecht bezogenen Rentenleistungen von Januar 2016 bis und mit Februar 2017 zurückzuzahlen (IV-act. 116).
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F. Gegen diese am 14. Dezember 2017 eingegangene Verfügung liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach