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\n \n \n I 2018 18
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| \n Entscheid vom 12. November 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Leistungsanspruch bei Rotatorenmanschettenruptur)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1960) arbeitet im Vollzeitpensum als Karrosseriespengler bei der C.________ AG, über die er bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert ist. Am 2. Mai 2017 meldete die Arbeitgeberin der Suva für A.________ das folgende Unfallereignis vom 12. Februar 2017 beim Ski-Langlaufen auf der Langlaufloipe in L.________: \"Langlaufski links mit Laufstock eingehängt und auf die linke Schulter gefallen\". Ab 2. Mai 2017 habe er die Arbeit ausgesetzt (Vi-act. 1). Am 1. Mai 2017 erfolgte bei Dr.med. D.________ (FMH Chirurgie) die Erstbehandlung. Er diagnostizierte einen Rotatorenmanschettenriss links, ICD-10 S46.0 (Vi-act. 6).
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B. Mit Schreiben vom 31. Mai 2017 zeigte die Suva A.________ die Einstellung der Unfallversicherungsleistungen per 13. März 2017 an, nachdem der Kreisarzt die Unfallkausalität nur als möglich beurteilte und den Fallabschluss empfahl (Vi-act. 11, 9).
\n Am 8. Juni 2017 erfolgte im Spital M.________ die Schulteroperation (Schulterarthroskopie, arthroskopische Bizepssehnentenodese sowie Infraspinatussehnenreinsertion in Suture bridge Technik; Vi-act. 16).
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C. Da sich A.________ mit dem Fallabschluss nicht einverstanden zeigte, verfügte die Suva nach Einholung einer ärztlichen Beurteilung bei Kreisarzt Prof. Dr.med. E.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie) am 12. September 2017, der Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall vom 12. Februar 2017 eingestellt hätte, sei gemäss medizinischer Beurteilung spätestens am 13. März 2017 erreicht gewesen, weshalb der Fall auf dieses Datum abgeschlossen werde; ab dann bestehe kein Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen (Vi-act. 29).
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D. Gegen die Verfügung vom 12. September 2017 liess A.________ am 27. September 2017 Einsprache erheben (Vi-act. 30), worauf die Suva das Dossier durch das Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin prüfen liess. Nach Vorliegen der orthopädischen Aktenbeurteilung vom 12. Januar 2018 wies die Suva die Einsprache mit Entscheid vom 17. Januar 2018 ab (Vi-act. 41). Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.
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E. Am 15. Februar 2018 lässt A.________ rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den Anträgen:
\n 1.
Die Verfügung vom 12.9.2017 sowie der Einsprache-Entscheid der Suva vom 17.1.2018 seien aufzuheben.
\n 2.
Dem Beschwerdeführer seien die gesetzlichen Leistungen auszurichten.
\n 3.
Das Verfahren sei um zwei Monate zu sistieren.
\n 4.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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F. Mit Verfügung vom 16. Februar 2018 sistiert der verfahrensleitende Richter das Beschwerdeverfahren bis 20. April 2018 (nach ersuchter Verlängerung der Sistierung bis 18.5.2018).
\n Am 25. April 2018 reicht der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das in der Beschwerdeschrift in Aussicht gestellte Gutachten von Dr.med. F.________ vom 3. April 2018 samt Rechnung (in Höhe von Fr. 1'987.--) ein (Vi-act. 3+4). Er beantragt die Aufhebung der Sistierung und Fortsetzung des Verfahrens; zudem sei die Vorinstanz zur Übernahme der Kosten des Gutachtens vom 3. April 2018 zu verpflichten.
\n Mit Vernehmlassung vom 20. August 2018 beantragt die Suva die Abweisung der Beschwerde. Am 11. September 2018 nimmt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers Stellung zur Vernehmlassung der Vorinstanz. Die Vorinstanz teilt am 9. Oktober 2018 ihren Verzicht auf weitere Bemerkungen mit.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) vom 20. Dezember 1982 in Kraft getreten. Gemäss Abs. 2 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden daher, nachdem ein Ereignis aus dem Jahr 2017 zur Diskussion steht, die neuen (seit 1.1.2017 in Kraft getretenen) Bestimmungen Anwendung.
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1.1.1 Gemäss