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\n \n \n I 2018 23
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| \n Entscheid vom 16. Mai 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Hilfsmittel / orthopädische Masseinlagen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. 1995) ist seit Herbst 2015 an der ETH Zürich im Studiengang „Gesundheitswissenschaften und Technologien“ immatrikuliert (siehe Eingabe vom 5.4.2018).
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B. Am 13. Juli 2016 konsultierte A.________ PD Dr.med. B.________ (FMH Orthopädische Chirurgie, leitender Oberarzt Hüftchirurgie der C.________ Klinik), welcher folgende Diagnose stellte (IV-act. 5-1/4):
\n St.n. konservativ therapierter kongenitaler Hüftluxation bds.
\n Aktuell muskuläre Dysbalance bei residueller Coxa valga und wahrscheinlich Coxa antetorta bds.
\n Dieser Arzt empfahl zunächst eine gezielte Physiotherapie und ein konsequentes muskuläres Trainingsprogramm in Eigenregie (mit Verlaufskontrolle in 3 Monaten).
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C. Am 10. Januar 2017 fand in der C.________ Klinik eine Verlaufskontrolle statt. Im gleichentags erstellten Bericht führte PD Dr.med. B.________ u.a. aus,
\n dass sich die Beschwerden durch konsequentes Heimtrainingsprogramm und Physiotherapie erfreulicherweise kontinuierlich gebessert hätten. Er empfahl eine Fortsetzung des Programms und verordnete „orthopädische Masseinlagen über gesamte Fusslänge mit medialer Abstützung“ (siehe Anhang zur Eingabe vom 26.4.2018). Anschliessend hielt sich A.________ mehrere Monate für ein Praktikum in Kairo auf (vgl. Eingabe vom 26.4.2018).
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D. Nach der Rückkehr aus Kairo gab A.________ am 6. Juni 2017 der Firma D.________ die Anfertigung von orthopädischen Masseinlagen für zwei Schuhpaare in Auftrag, wofür sie gleichentags eine Anzahlung von Fr. 400.-- leistete (vgl. Bf-act. 2). Später bezahlte sie auch noch den Restbetrag von Fr. 420.80 (vgl. Bf-act. 2/Anhang).
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E. Am 18. Oktober 2017 unterzeichnete A.________ eine IV-Anmeldung für Hilfsmittel und ersuchte um Kostengutsprache für orthopädische Masseinlagen (IV-act. 1).
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F. Mit Vorbescheid vom 23. November 2017 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen. Innert der im Vorbescheid angesetzten Frist von 30 Tagen liess sich A.________ nicht vernehmen. Daraufhin verfügte die IV-Stelle am 24. Januar 2018, dass kein Anspruch auf Vergütung der orthopädischen Einlagen bestehe.
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G. Gegen diese Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 21. Februar 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit dem sinngemässen Begehren, dass die IV die Kosten für die Schuheinlagenversorgung zu übernehmen habe.
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H. Mit Vernehmlassung vom 15. März 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Mit Eingabe vom 5. April 2018 nahm die Beschwerdeführerin zur vorinstanzlichen Vernehmlassung Stellung. Dazu äusserte sich die IV-Stelle in einer Eingabe vom 12. April 2018, worauf die Beschwerdeführerin am 26. April 2018 nochmals Stellung nahm und eine Kopie der ärztlichen Verordnung des zuständigen Oberarztes vom 10. Januar 2017 einreichte.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach