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I 2018 41
 
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Entscheid vom 9. August 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ________1971 ________, Vater von 2 Kindern ________ (erwachsen)) reiste am 13. Juni 1988 in die Schweiz ein und arbeitete in der Bauunternehmung C.________ AG als Eisenleger bzw. Maurer-Vorarbeiter. Am 21. April 1998 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein, wobei die gesundheitlichen Probleme mit Rücken-, Nacken-, Fussbeschwerden (rechts) und Handschmerzen (rechts) umschrieben wurden (IV-act. 1). Die IV-Stelle veranlasste u.a. eine Abklärung in der BEFAS-D.________ (IV-act. 15-5/10). Mit Verfügung vom 7. Dezember 1999 sprach ihm die IV-Stelle mit Wirkung ab 1. Oktober 1998 eine ganze IV-Rente zu (IV-Grad 100%, vgl. IV-act. 25-3/6).
\n B. Am 11. April 2001, am 1. Juli 2004, am 16. November 2006 sowie am 27. November 2009 teilte die IV-Stelle mit, eine Überprüfung des IV-Grades habe keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben (IV-act. 29, 33, 38, 44).
\n C. Am 16. Februar 2012 erhielt die IV-Stelle eine anonyme Mitteilung, wonach A.________ oft in sein Heimatland reise und dort an einem Haus arbeite (IV-act. 51-3/4). Daraufhin teilte die IV-Stelle am 24. Mai 2012 A.________ mit, dass eine polydisziplinäre Untersuchung nötig sei (IV-act. 52). Der Begutachtungsauftrag wurde dem E.________ zugelost (IV-act. 55). Dieses E.________-Gutachten wurde am 1. November 2012 erstattet (IV-act. 59).
\n D. Nach Durchführung des Vorbescheid-Verfahrens verfügte die IV-Stelle am 8. April 2013, dass die ganze IV-Rente rückwirkend aufgehoben werde und die zu Unrecht bezogenen Rentenleistungen rückwirkend fünf Jahre ab Erlass dieser Verfügung zurückgefordert würden (IV-act. 74). Der Rückforderungsbetrag wurde mit Verfügung vom 16. April 2013 auf Fr. 242‘986.-- festgelegt (IV-act. 75). Die dagegen erhobenen Beschwerden wurden vom Verwaltungsgericht im Entscheid I 2013 57+59 vom 9. Juli 2014 dahingehend im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen, als bis zum 31. Mai 2013 ein Anspruch auf eine ganze IV-Rente anerkannt wurde, derweil die Rückforderungsverfügung ersatzlos aufgehoben wurde (IV-act. 101). Eine gegen diesen VGE I 2013 57+59 von A.________ erhobene Beschwerde hat das Bundesgericht mit Urteil 8C_662/2014 vom 12. November 2014 abgewiesen (IV-act. 106).
\n E. Am 26. Februar 2015 ging bei der IV-Stelle erneut eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein. Es wurde auf einen Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik F.________ verwiesen, wonach sich A.________ vom 24. September 2014 bis zum 4. November 2014 in dieser Klinik aufgehalten hatte (IV-act. 116). Mit Vorbescheid vom 2. September 2015 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (IV-act. 122). Dagegen erhob A.________ am 25. September 2015 Einwände (IV-act. 125). Vom 5. November 2015 bis zum 1. Dezember 2015 folgte ein weiterer Aufenthalt in der Klinik F.________ (IV-act. 128). Am 27. Januar 2016 teilte die IV-Stelle mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Verlaufsuntersuchung nötig sei (vgl. IV-act. 131). Mit Zwischenverfügung vom 19. Februar 2016 hielt die IV-Stelle an der von A.________ abgelehnten Gutachterstelle (E.________) fest (IV-act. 136). Dieses zweite E.________-Gutachten ging am 28. September 2016 bei der IV-Stelle ein (siehe IV-act. 142). Gestützt darauf gelangte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 22. November 2016 zum Ergebnis, dass das Leistungsbegehren abzuweisen sei (IV-act. 144).
\n F. Mit Eingabe vom 21. Dezember 2016 opponierte A.________ gegen den Vorbescheid und machte u.a. geltend, dass er vom 7. November 2016 bis zum 14. Dezember 2016 in der Klinik F.________ hospitalisiert gewesen sei (IV-act. 145-5/9). Am 10. Januar 2017 ging bei der IV-Stelle der Austrittsbericht der F.________ zur 3. Hospitalisation (7.11.16 - 14.12.16) ein; darin wurde u.a. auf eine kürzliche Trennung zwischen A.________ und seiner Ehefrau hingewiesen (IV-act. 147). Mit Schreiben vom 23. Oktober 2017 forderte die IV-Stelle die Psychiaterin Dr.med. G.________ auf, den trotz mehrmaliger Mahnungen immer noch ausstehenden angeforderten Verlaufsbericht einzureichen (IV-act. 149). Mit Schreiben vom 25. Oktober 2017 teilte der damalige Rechtsvertreter mit, dass er A.________ nicht mehr vertrete (IV-act. 150). Am 12. Dezember 2017 ging bei der IV-Stelle der von Dr.med. G.________ am 9. Dezember 2017 verfasste Verlaufsbericht ein, in welchem u.a. ausgeführt wurde, dass dank einer hochdosierten Medikation der Patient den Scheidungsprozess ohne aggressive Zwischenfälle durchstehen konnte (IV-act. 151).
\n G. Am 23. März 2018 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 154). Dagegen liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach