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\n \n \n I 2018 43
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| \n Entscheid vom 23. Oktober 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, gesetzlich vertreten durch die Eltern B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Hilflosenentschädigung, Intensivpflege-zuschlag)
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Sachverhalt:\n
A. Am 30. April 2015 ging bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen für A.________ ein (geb. 2008). Das Gesuch wurde von den Eltern B.________ mit einem POS (Psycho-Organisches Syndrom) bzw. einem Geburtsgebrechen (Ziffer 404) begründet (vgl. IV-act. 1).
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B. Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle den Eltern am 1. Juni 2015 mit, es werde Kostengutsprache für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 404 für den Zeitraum vom 16. September 2014 bis 30. September 2016 erteilt (IV-act. 10). Seit März 2016 wurde A.________ vom Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Schwyz (KJPD) begleitet (IV-act. 11). Am 12. September 2016 verlängerte die IV-Stelle den Kostenanspruch bis zum 30. September 2018 (IV-act. 21).
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C. Am 10. August 2017 erhielt die IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige. Die Art der gesundheitlichen Störung wurde mit \"Autismus Spektrum Störung 405\" umschrieben (IV-act. 23-4/8). Im beigelegten Arztbericht von Dr.med. C.________ (KJPD) vom 12. Juli 2017 wurde die Diagnose eines Asperger-Syndroms gestellt (IV-act. 25-3/4). Am 24. November 2017 nahm der RAD-Arzt Dr.med. D.________ (Facharzt für Pädiatrie) zur Aktenlage Stellung (IV-act. 29). Gestützt darauf teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 7. Dezember 2017 mit, es sei nicht vorgesehen, Kostengutsprache für medizinische Massnahmen zu erteilen (IV-act. 31).
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D. Am 16. Oktober 2017 war eine Abklärung der Hilflosigkeit vor Ort erfolgt (unter Mitwirkung der Eltern und unter Einbezug einer telefonischen Abklärung bei der Hauptlehrperson). Der Abklärungsbericht wurde am 16. November 2017 erstattet (IV-act. 33).
\n Der RAD-Arzt Dr.med.univ. Dr.phil. E.________ (FMH Psychiatrie/ Psychotherapie/ dipl. Neuropsychologie etc.) führte in einer Stellungnahme vom 11. Dezember 2017 sinngemäss aus, eine leichtgradige Hilflosigkeit sei aus versicherungspsychiatrischer Sicht nachvollziehbar und begründet (IV-act. 32-3/3).
\n Mit Vorbescheid vom 20. Dezember 2017 erklärte die IV-Stelle, ab 1. Juli 2017 eine Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu gewähren (IV-act. 34).
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E. Mit Eingaben vom 5. Januar 2018 und vom 8. Februar 2018 opponierten die Eltern von A.________ gegen den Vorbescheid vom 7. Dezember 2017 (IV-act. 36, 39).
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F. Am 29. März 2018 verfügte die IV-Stelle, dass für A.________ mit Wirkung ab 1. Juli 2017 ein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades bestehe (IV-act. 40).
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G. Gegen diese Verfügung reichten die Eltern von A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach