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\n \n \n I 2018 52
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| \n Entscheid vom 11. September 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________ \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. Q.________ ,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Nichteintreten auf Leistungsbegehren)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. am 18.08.1976, aus dem Irak, seit Juni 1999 in der Schweiz) wurde mit Verfügung vom 14. Mai 2008 eine ganze IV-Rente zugesprochen (IV-Grad 100%). Er ist Vater von zwei Söhnen (mit Jahrgang 2006 und 2009), welche bei seiner Ex-Gattin im Ausland (Elsass) leben.
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B. Nach einer Observation verfügte die IV-Stelle am 4. Juli 2014, dass die Rente per sofort sistiert werde (IV-act. 87). Am 13. März 2015 ging bei der IV-Stelle das in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten von Dr.med. B.________ (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Zürich) ein (IV-act. 130). Nach dem Vorbescheid-Verfahren hat die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. Juni 2015 festgehalten, dass die ganze IV-Rente rückwirkend per 30. Juni 2013 aufgehoben und die zu Unrecht ausgerichteten Rentenleistungen zurückgefordert würden (IV-act. 137). Die Rückforderungssumme wurde auf Fr. 24‘840.-- festgelegt (IV-act. 138). Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2015 81 vom 3. März 2016 abgewiesen (IV-act. 152). Dieser Gerichtsentscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
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C. Mit Verfügung vom 24. August 2016 hat die IV-Stelle das Erlassgesuch, welches die zurückgeforderten Rentenleistungen betrifft, abgewiesen (IV-act. 159). Am 12. September 2016 reichte A.________ der Ausgleichskasse zwei Berichte des Spitals C.________ ein mit dem sinngemässen Begehren um Zusprechung von IV-Rentenleistungen (IV-act. 161, 162). Daraufhin teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 16. November 2016 mit, es sei vorgesehen, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (IV-act. 163).
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D. Am 17. November 2016 ist A.________ zur stationären Behandlung in die Psychiatrische Klinik D.________ eingetreten (IV-act. 164). Mit Schreiben vom 14. Dezember 2016 meldete sich die E.________ Rechtsschutzversicherung bei der IV-Stelle und ersuchte um eine angemessene Nachfrist für eine Stellungnahme zum Vorbescheid vom 16. November 2016 (IV-act. 166). Die Einwände der Rechtsschutzversicherung folgten am 25. Januar 2017 (IV-act. 170). Mit Schreiben vom 27. Januar 2017 ersuchte die IV-Stelle um Einreichung des Austrittsberichts der D.________ (IV-act. 171), welcher gleichentags einging (IV-act. IV-act. 172). Ein weiterer Aufenthalt in der D.________ folgte vom 13. Januar 2017 bis zum 9. März 2017, wobei der entsprechende Austrittsbericht vom 4. Mai 2017 am 12. Mai 2017 bei der IV-Stelle einging (IV-act. 175). Am 6. Juli 2017 gingen bei der IV-Stelle noch Konsultationsberichte ein, welche die orthopädischen Verlaufskontrollen betreffen (IV-act. 179, 180). Ein Bericht zur ambulanten Schmerztherapie vom 25. August 2017 bis zum 2. September 2017 des Spitals C.________ folgte am 15. September 2017 (IV-act. 182). Vom 12. Oktober 2017 bis zum 7. Dezember 2017 hielt sich A.________ erneut in der Klinik D.________ auf (IV-act. 183). Der entsprechende Austrittsbericht ging bei der IV-Stelle am 15. Dezember 2017 ein (IV-act. 184).
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E. Am 28. Mai 2018 verfügte die IV-Stelle, dass auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten werde (IV-act. 190). Dagegen liess A.________ rechtzeitig am 26. Juni 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit dem Rechtsbegehren, wonach die Verfügung der IV-Stelle vom 28. Mai 2018 aufzuheben und die IV-Stelle zu verpflichten sei, auf das Leistungsbegehren einzutreten (unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt zu Lasten der Beschwerdegegnerin). Mit Vernehmlassung vom 6. August 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn im Rentengesuch glaubhaft
\n gemacht wird, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl.