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\n \n \n I 2018 53
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| \n Entscheid vom 11. September 2018
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. am 29.03.1956 in der Schweiz, italienischer Staatsangehöriger) war jahrelang als selbständigerwerbender Informatiker/Programmierer erwerbstätig. Am 6. November 2014 unterzeichnete er eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen umschrieb er mit metastasierendes Adenokarzinom des Kolons ICD-Code C18.6 (vgl. IV-act. 1).
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B. Nach Einholung diverser Berichte und Prüfung der Unterlagen empfahl der RAD-Arzt Dr.med. B.________ (Allgemeinmedizin FMH) am 3. November 2015, einen zusätzlichen Bericht der behandelnden Psychosomatikerin einzuholen so-wie im Rahmen der Mitwirkungspflichten vom Versicherten zu verlangen, dass er eine schulmedizinisch onkologische Verlaufskontrolle durchführen lasse (IV-act. 22-4/4). Gestützt darauf forderte die IV-Stelle am 5. November 2015 von A.________, sich einer solchen Verlaufskontrolle unterziehen zu lassen (IV-act. 23). Daraufhin attestierte Dr.med. C.________ (Psychosomatik, Zürich) in einem Bericht vom 11. November 2015 für den Zeitraum vom 1. Mai 2015 bis 15. August 2015 sowie vom 1. Oktober 2015 bis 31. Dezember 2015 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, derweil für die Zwischenzeit vom 16. August 2015 bis 30. September 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 75% veranschlagt wurde (IV-act. 24-2/7).
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C. Nach Prüfung der Unterlagen empfahl der RAD-Arzt Dr.med. D.________ (FA Innere Medizin) die Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung (in den Disziplinen: Innere Medizin, Onkologie, Psychiatrie, IV-act. 31-5/6). Dies wurde A.________ mit Schreiben vom 29. April 2016 mitgeteilt (IV-act. 32). Der Begutachtungsauftrag wurde dem Begutachtungszentrum E.________ zugelost (IV-act. 34). Die Namen der Gutachter wurden am 20. Mai 2016 mitgeteilt (IV-act. 38). Am 26. Juli 2016 teilte die Gutachterstelle mit, dass noch zwei zusätzliche Begutachtungen nötig seien, und zwar in den Bereichen Neuropsychologie und Orthopädie (vgl. IV-act. 48). Das interdisziplinäre MEDAS-Gutachten wurde am 7. Oktober 2016 erstattet (IV-act. 50). Eine Rückfrage wurde von den E.________-Gutachtern am 27. März 2017 beantwortet (IV-act. 60).
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D. In der Folge erteilte die IV-Stelle am 11. Mai 2017 einen Abklärungsauftrag an eine Fachperson der IV-Stelle Luzern, um die Einkommenssituation von A.________ als Selbständigerwerbender zu beurteilen (IV-act. 62). Der entsprechende Abklärungsbericht ging am 7. September 2017 bei der IV-Stelle Schwyz ein (IV-act. 64). Der RAD-Arzt F.________ (Facharzt für Allg. Innere Medizin) hielt in einer Stellungnahme vom 5. Oktober 2017 fest, dass nach der Aktenlage zwischen November 2014 und Ende Oktober 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit anzunehmen sei (IV-act. 66).
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E. Mit Vorbescheid vom 30. November 2017 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, für den Zeitraum vom 1. Mai 2016 bis 31. Oktober 2016 eine ganze IV-Rente zu gewähren (IV-act. 67). Dagegen erhob A.________ mit Schreiben vom 23. Dezember 2017 Einwände (IV-act. 68).
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F. Am 11. April 2018 ging bei der IV-Stelle die Mitteilung ein, dass A.________ am 23. März 2018 verunfallt sei. Im beigelegten ärztlichen Zeugnis des Assistenzarztes prakt.med. M.________ (Klinik für Traumatologie, O.______) wurde eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 23. März 2018 bis 13. Mai 2018 attestiert (IV-act. 75). Am 30. Mai 2018 verfügte die IV-Stelle, dass A.________ für den befristeten Zeitraum vom 1. Mai 2015 bis 31. Oktober 2016 Anspruch auf eine ganze Rente habe. Das Total der Nachzahlung (18 x 2‘162.--, zuzüglich Verzugszinsen wegen verspäteter Auszahlung) wurde auf Fr. 41‘186.-- festgelegt (IV-act. 76).
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G. Gegen diese Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 28. Juni 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein und berief sich darauf, dass er weiterhin ärztliche Atteste vorlegen könne, welche eine vollständige Arbeitsunfähigkeit belegen würden. Sinngemäss beantragt er, dass die Befristung des Rentenanspruchs aufzuheben und ihm mithin eine unbefristete Rente zu gewähren sei.
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H. Mit Vernehmlassung vom 14. August 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit