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I 2018 54
 
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Entscheid vom 12. November 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Z.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. 1968) unterzeichnete am 7. März 2002 eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen. Die damals zuständige IV-Stelle Bern gelangte nach Abklärungen mit Verfügung vom 17. September 2003 zum Ergebnis, dass mit Wirkung ab 1. Januar 2002 auf der Basis eines IV-Grades von 54% Anspruch auf eine halbe IV-Rente bestehe (IV-act. 23ff.). Diese Rentenverfügung beruhte darauf, dass A.________ im Januar 2001 an beiden Augen von Dr.med. B.________ operiert worden war und seither (infolge missglückter Operation) aus visuellen Gründen eingeschränkt ist (vgl. IV-act. 73-1/3 i.V.m. IV-act. 75; IV-act. 60).
\n Im Rahmen einer IV-Rentenrevision ermittelte die IV-Stelle Bern einen IV-Grad von 55% und teilte dem Rechtsvertreter von A.________ am 20. August 2009 mit, dass weiterhin Anspruch auf eine halbe IV-Rente bestehe (IV-act. 48).
\n B. Nachdem A.________ seinen Wohnsitz in den Kanton Schwyz verlegt hatte, leitete die IV-Stelle Schwyz am 2. September 2011 ein IV-Rentenrevisions-verfahren ein (IV-act. 49). Das Verfahren verzögerte sich u.a. einerseits wegen eines zivilrechtlichen Verfahrens vor dem Tribunal civil de l'arrondissement de la Sarine (FR) gegen die Erbin des zwischenzeitlich verstorbenen Operateurs (Dr.med. B.________) und anderseits infolge des Beizugs von Observationsunterlagen der Haftpflichtversicherung des operierenden Arztes.
\n C. Nach einer Sichtung und Auswertung der Akten durch die BVM-Abteilung der IV-Stelle Schwyz vom 17. August 2015 regte der konsultierte RAD-Arzt Dr.med. C.________ (Allgemeinmedizin FMH) eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung an (vgl. IV-act. 106). Darüber informierte die IV-Stelle mit Schreiben vom 28. August 2015 (IV-act. 107). In einer Eingabe vom 17. September 2015 opponierte der Rechtsvertreter von A.________ gegen eine interdisziplinäre Abklärung (IV-act. 112). Mit Schreiben vom 7. Oktober 2015 teilte die IV-Stelle mit, dass an einer interdisziplinären Abklärung festgehalten werde, indessen wurde die Frage aufgeworfen, ob auf Abklärungen in den Disziplinen Neurologie und Rheumatologie verzichtet werden könne (IV-act. 114).
\n Mit Schreiben vom 20. Oktober 2015 erklärte sich A.________ mit einer interdisziplinären Abklärung (inkl. die Disziplinen Neurologie und Rheumatologie) einverstanden, empfahl indessen, dass die Begutachtungsstelle mit dem früheren IV-Gutachter Dr.med. H.________ (Augenarzt FMH) zusammenarbeiten solle (IV-act. 117). In der Antwort vom 21. Oktober 2015 erläuterte die IV-Stelle, dass die Vergabe des Gutachtensauftrages gestützt auf