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I 2018 69
 
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Entscheid vom 12. Oktober 2018
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
lic.iur. Gion Tomaschett, Richter
 
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,
 
gegen
 
C.________ AG,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Leistungen; Zeckenstich)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jahrgang 1960) arbeitete seit 1. September 2012 als kaufmännische Angestellte im 90%-Pensum beim D.________ und war über ihren Arbeitgeber bei der C.________ AG (nachfolgend: C.________) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 8. April 2016 meldete der Arbeitgeber der C.________, dass A.________ am Sonntag, 3. April 2016 beim Wandern in P.________ mehrere Zeckenstiche erlitten habe. Stiche habe sie hinter dem rechten Ohr, an der linken Schulter und an der linken Kniekehle (Vi-act. 1). Am 4. Juli 2016 reichte der Arbeitgeber der C.________ für das Unfallereignis vom 3. April 2016 eine Schadenmeldung UVG ein (Vi-act. 2). Der Hausarzt attestierte A.________ vom 25. Juni 2016 bis 10. Juli 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (medizinische Akten Vorinstanz [Vi-act. ZM] 3). Die C.________ kam bis Dezember 2016 für Heilungskosten von Fr. 2'517.-- auf und erbrachte Taggeldleistungen von   Fr. 3'161.--.
\n B. Mit Schreiben vom 7. Dezember 2016 zeigte die C.________ A.________ den Fallabschluss an (Vi-act. 18). Am 14. Dezember 2016 meldete A.________ telefonisch, dass der Fall für sie noch nicht abgeschlossen sei, sie habe immer noch massive Beschwerden wie Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und schubweise Schweissausbrüche (Vi-act. 19).
\n C. Nach weiteren Abklärungen informierte die C.________ A.________ mit Schreiben vom 1. Juni 2017, dass gemäss der zweiten hausärztlichen Abklärung vom 18. Januar 2017 die Blutserologie negativ gewesen sei. Deshalb stünden die Befunde und Beschwerden nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in natürlichem Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 3. April 2016, die Versicherungsleistungen würden per 18. Januar 2017 eingestellt (Vi-act. 33). Mit Schreiben vom 28. Juni 2017 zeigte sich A.________ damit nicht einverstanden (Vi-act. 38). In der Folge liess A.________ in Deutschland einen Lymphozytentransformationstest (LTT) machen und die Ergebnisse der C.________ zukommen (Vi-act. 40).
\n D. Am 25. Oktober 2017 verfügte die C.________ gegenüber A.________ im Zusammenhang mit den Zeckenstichen vom 3. April 2016 die Einstellung der UVG-Versicherungsleistungen per 18. Januar 2017 (Vi-act. 43). Dagegen erhob A.________ am 22. November 2017 Einsprache (Vi-act. 45).
\n E. Nach weiteren Schriftenwechseln zwischen A.________ und der C.________ beauftragte letztere am 7. Februar 2018 Prof. Dr.med. E.________ Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene im ________ (Spital) mit der Erstellung eines Aktengutachtens zur Frage, ob die von der Versicherten geltend gemachten Beschwerden ab 19. Januar 2017 im Zusammenhang zu den Zeckenstichen vom 3. April 2016 stehen (Vi-act. 59). In dem am 13. Mai 2018 erstatteten Aktengutachten gelangte Prof. Dr.med. E.________ zum Ergebnis, dass die aktuell geklagten Beschwerden der Versicherten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf eine Lyme-Erkrankung zurückzuführen seien (Vi-act. ZM 24, Gutachten vom 13.5.2018 S. 5).
\n F. Am 13. Juli 2018 wies die C.________ die Einsprache vom 22. November 2017 ab (Einspracheentscheid 272/16-136'595).
\n G. Mit Eingabe vom 24. August 2018 lässt A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstands über die Sommerferien,