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I 2018 72
 
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Entscheid vom 14. Dezember 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Prof.Dr.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ________1969, von C.________, verheiratet und Mutter von 2 erwachsenen Kindern) reiste 1985 in die Schweiz ein. Vor der IV-Anmeldung im April 2008 hatte sie als Reinigungshilfe gearbeitet. Mit Verfügung vom 7. Juli 2010 gewährte die IV-Stelle (u.a. gestützt auf ein nach zwei Diskushernienoperationen eingeholtes medizinisches Gutachten vom 26. Januar 2010 von Dr.med. E.________ und Dr.med. F.________ = IV-act. 66) für den Zeitraum vom 1. Mai 2008 bis zum 31. Mai 2009 auf der Basis eines ermittelten IV-Grades von 51% eine halbe IV-Rente (IV-act. 79). Eine dagegen erhobene Beschwerde (mit dem Begehren um Zusprechung einer unbefristeten Rente) hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2010 140 vom 19. Januar 2011 abgewiesen (vgl. IV-act. 93). Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
\n B. Mit Eingabe des Hausarztes Dr.med. G.________ (Allgemeine Medizin FMH, ________) vom 8. Juni 2011, welche von A.________ mitunterzeichnet worden ist (IV-act. 98), wurde um eine erneute Abklärung ersucht. Mit Vorbescheid vom 15. Juli 2011 kündigte die IV-Stelle an, auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (vgl. IV-act. 100). Daraufhin liess A.________ am 12. und 14. September 2011 Einwände erheben bzw. berufliche Massnahmen und/oder Integrationsmassnahmen beantragen, wobei auf einen erlittenen Autounfall vom 30. August 2011 in D.________ hingewiesen wurde (IV-act. 103, 105). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung. Das von Dr.med. H.________ (Fallführung/ FMH Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie), Dr.med. I.________ (FMH Neurologie) und Dr.med. J.________ (FMH Psychiatrie/ Psychotherapie) unterzeichnete K.________-Gutachten datiert vom 30. August 2012 (vgl. IV-act. 133). Gestützt darauf verfügte die IV-Stelle am 13. November 2012, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (IV-act. 141). Eine dagegen von A.________ erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2012 152 vom 16. Mai 2013 abgewiesen (IV-act. 151). Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
\n C. Am 19. Mai 2014 meldete sich A.________ erneut zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 154, 156). Mit Vorbescheid vom 2. Juni 2014 teilte die IV-Stelle sinngemäss mit, sie beabsichtige, auf dieses Leistungsbegehren nicht einzutreten (IV-act. 161). Dagegen opponierte A.________ in einer Eingabe vom 23. Juni 2014 (IV-act. 163). Vom 18. Dezember 2014 bis 29. Januar 2015 sowie vom 1. September 2015 bis 2. Oktober 2015 hielt sich A.________ in der Psychiatrischen Klinik U.________ auf (IV-act. 180, 194-52/65). Die IV-Stelle veranlasste eine interdisziplinäre Abklärung. Die Verlaufsbegutachtung wurde vom Ärztlichen Begutachtungsinstitut (K.________) vorgenommen (IV-act. 182). Das K.________-Gutachten wurde am 4. Januar 2016 erstattet (IV-act. 194). Mit Vorbescheid vom 3. März 2016 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine IV-Rente (IV-act. 196). Der von A.________ beigezogene Rechtsvertreter reichte ein Gesuch um Gewährung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ein, welches mit Vorbescheid vom 13. April 2016 abschlägig beantwortet wurde (IV-act. 205). Mit Verfügung vom 10. Mai 2016 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch; zudem wies sie das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ab (IV-act. 206). Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2016 66 vom 20. Januar 2017 insoweit gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zur ordnungsgemässen gutachtlichen Abklärung an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde (IV-act. 216). Vom 30. Dezember 2016 bis zum 9. Februar 2017 folgte die 3. Hospitalisation von A.________ in der Klinik U.________ (IV-act. 217).
\n D. Mit Schreiben vom 29. September 2017 teilte die IV-Stelle mit, dass die Kosten für eine weitere polydisziplinäre medizinische Untersuchung übernommen werden (IV-act. 224). Der Begutachtungsauftrag wurde der Gutachterstelle V.________ zugelost. Mit Schreiben vom 10. November 2017 wurden die Fachdisziplinen und Namen der Gutachter mitgeteilt (IV-act. 231). Das Gutachten wurde am 21. März 2018 fertiggestellt und ging am 22. März 2018 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 237). Am 23. April 2018 nahm der RAD-Arzt Dr.med. L.________ zum Gutachten Stellung und empfahl, auf die Begutachtungsergebnisse abzustellen (IV-act. 238-9/9). Mit Vorbescheid vom 25. April 2018 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen
\n (IV-act. 239). Dagegen liess A.________ am 14. Mai 2018 sowie am 14. Juni 2018 Einwände erheben (IV-act. 241 und 243).
\n E. Mit Verfügung vom 4. Juli 2018 hielt die IV-Stelle daran fest, dass der ermittelte IV-Grad 34% betrage und damit kein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe, weshalb das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 245).
\n F. Gegen diese Verfügung liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach