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I 2018 87
 
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Entscheid vom 14. Dezember 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
gesetzlich vertreten durch B.________,
diese vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. C.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Hilflosenentschädigung für Minderjährige)
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Sachverhalt:
\n A. B.________ ist die alleinerziehende Mutter von A.________ (geb. ________2007). Am 22. Februar 2013 unterzeichnete B.________ eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen für Minderjährige. Nach diversen Abklärungen teilte die IV-Stelle am 6. Juni 2013 mit, es werde Kostengutsprache für medizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens (GG) Ziffer 404 ab 18. September 2012 bis 17. September 2017 erteilt (IV-act. 6).
\n B. Am 20. März 2014 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug von Hilflosenentschädigung für Minderjährige ein (IV-act. 11). Die IV-Stelle veranlasste eine Abklärung vor Ort durch eine Fachperson, welche am 10. Juli 2014 durchgeführt wurde. Der entsprechende Abklärungsbericht datiert vom 11. Juli 2014 (IV-act. 14). Ein ergänzender Bericht folgte am 5. August 2014 (IV-act. 19).
\n C. Mit Vorbescheid vom 18. August 2014 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, ab 1. August 2014 einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung leichten Grades bei Aufenthalt zu Hause anzuerkennen (IV-act. 20). Dagegen opponierte B.________ mit einer Eingabe vom 13. Oktober 2014 (IV-act. 25). Nach weiteren Abklärungen, welche auch eine Rückfrage bei der zuständigen Klassenlehrerin beinhaltete, führte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 7. Januar 2015 aus, dass kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für Minderjährige bestehe (IV-act. 30). Dagegen liess B.________ am 6. Februar 2015 Einwände erheben (IV-act. 32).
\n D. Mit Verfügung vom 25. Februar 2015 hielt die IV-Stelle daran fest, dass A.________ kein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für Minderjährige zukomme (IV-act. 34). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2015 40 vom 9. September 2015 insoweit teilweise gut, als festgehalten wurde, dass A.________ ab 1. August 2014 eine Hilflosenentschädigung für Minderjährige leichten Grades zu gewähren war (IV-act. 48). Mit Verfügung vom 20. November 2015 setzte die IV-Stelle diesen Entscheid um (IV-act. 55).
\n E. Mit Schreiben vom 22. November 2017 teilte die IV-Stelle B.________ mit, dass die Revision der Hilflosenentschädigung eingeleitet worden sei, weshalb eine Abklärung vor Ort notwendig sei um zu prüfen, ob weiterhin eine Hilflosigkeit vorliege (IV-act. 66). Nach Abklärungen bei den behandelnden Fachpersonen, bei der Klassenlehrperson von A.________ am 12. März 2018 (IV-act. 76) sowie nach Abklärung vor Ort durch eine Fachperson, welche am 6. Februar 2018 durchgeführt und mit Bericht vom 20. März 2018 festgehalten wurde (IV-act. 82), teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 24. April 2018 mit, es sei vorgesehen, die Hilflosenentschädigung auf Ende des Monats, der dem Datum der Verfügung folgt, aufzuheben (IV-act. 78-1/5). Dagegen erhob B.________ am 16. Mai 2018 sowie am 26. Juni 2018 Einwände (IV-act. 79 und 84). Am 23. Januar 2018 erfolgte eine Stellungnahme des Abklärungsdienstes (IV-act. 85).
\n F. Mit Verfügung vom 20. Juli 2018 hielt die IV-Stelle daran fest, dass die Hilflosenentschädigung auf Ende des Monats, der dem Datum der Verfügung folgt, aufgehoben wird. Die Aufhebung erfolge per 1. Juni 2018. Einer Beschwerde gegen diese Verfügung wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (IV-act. 86).
\n G. Dagegen liess B.________ für ihren Sohn A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes vom 15. Juli bis 15. August,