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I 2018 92
 
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Entscheid vom 14. Dezember 2018
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ________1963, verheiratet, zwei erwachsene Kinder) meldete sich am 25. Januar 2005 (Posteingang) bei der IV-Stelle wegen Fibromyalgie (seit ca. 15 Jahren) zum Leistungsbezug an. Von 1987 bis 2004 arbeitete sie in einem Alters- und Pflegeheim als Hilfspflegerin (IV-act. 1). Der Arbeitsvertrag wurde infolge Arbeitsunfähigkeit in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst (IV-act. 7). Mit Verfügung vom 1. April 2005 wies die IV-Stelle (nach Einholung diverser Arztberichte) das Leistungsbegehren ab (IV-act. 10). Eine bei der IV-Stelle Schwyz dagegen erhobene Einsprache wurde mit Entscheid vom 24. November 2005 abgewiesen (IV-act. 22). Dieser Entscheid wurde mit VGE 1/06 vom 5. April 2006 bestätigt (IV-act. 36).
\n B. Am 11. März 2008 (Posteingang) meldete sich A.________ aufgrund einer Fibromyalgie, einer psychischen Erkrankung sowie Divertikulitis erneut bei der IV-Stelle Schwyz zum Leistungsbezug an (IV-act. 40). Nach weiteren medizinischen Abklärungen, insbesondere Einholung eines psychiatrischen Gutachtens vom 21. Dezember 2008 (IV-act. 54), teilte die IV-Stelle A.________ mit Vorbescheid vom 22. Januar 2009 mit, dass vorgesehen sei, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 57). Dagegen erhob A.________ Einwände (IV-act. 58). Mit Verfügung vom 4. März 2009 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (IV-act. 60).
\n C. Mit Bericht vom 10. Januar 2011 meldete Dr.med. C.________ (FMH Allgemeine Medizin, Sportmedizin) A.________ mit den Diagnosen: Anhaltende somatoforme Schmerzstörung seit mittlerweile über 10 Jahren (ICD-10: F45.4), Chronische mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1) und Fibromyalgie-Syndrom bei der IV-Stelle Schwyz erneut zum Leistungsbezug an (IV-act. 61). Wie mit Vorbescheid vom 24. Januar 2011 vorab mitgeteilt, wurde mit Verfügung vom 9. März 2011 auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten, weil nicht glaubhaft habe dargelegt werden können, dass sich der Gesundheitszustand seit der letzten Verfügung verschlechtert habe (IV-act. 64f.).
\n D. Am 19. Februar 2015 (Posteingang) meldete sich A.________ mit Verweis auf einen Arztbericht von Dr.med. C.________ vom 26. Januar 2015 (rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwer ohne psychotische Symptome [ICD-10: F33.2] und anhaltende somatoforme Schmerzstörung [ICD-10: F45.4]) erneut bei der IV-Stelle Schwyz zum Leistungsbezug an (IV-act. 68f.).
\n E. Nach Einholung diverser Arztberichte teilte die IV-Stelle A.________ am 2. Mai 2016 mit, dass eine bidisziplinäre Abklärung (Psychiatrie und Orthopädie) notwendig sowie vorgesehen sei, die D.________ (nachfolgend D.________) zu beauftragen (IV-act. 90). Mit Schreiben vom 9. Mai 2016 reichte A.________ Zusatzfragen für die Gutachterstelle ein (IV-act. 92). Am 18. Mai 2016 wurde der D.________ der Auftrag für eine bidisziplinäre Abklärung erteilt (IV-act. 93). Das D.________-Gutachten wurde am 28. April 2017 erstattet (IV-act. 97).
\n F. Nach einer Stellungnahme des Regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 22. Mai 2017 teilte die IV-Stelle A.________ mit Vorbescheid vom 9. August 2017 mit, es sei vorgesehen das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 99). Dagegen liess A.________ am 1. September 2017 Einwände erheben (IV-act. 100). Am 13. November 2017 wurden A.________ die Akten zugestellt mit Frist zur Stellungnahme bis 31. Dezember 2017 (IV-act. 103). Mit Verfügung vom 21. Dezember 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (IV-act. 104). Am 28. Dezember 2017 hat die IV-Stelle die irrtümlich vor Ablauf der verlängerten Vorbescheidfrist erlassene Verfügung vom 21. Dezember 2017 zurückgenommen und die Vorbescheidfrist einmalig und letztmals bis zum 15. Januar 2018 verlängert (IV-act. 106). Am 15. Januar 2018 liess A.________ eine Stellungnahme sowie weitere Arztberichte einreichen (IV-act. 107).
\n G. Nach Stellungnahme des RAD vom 9. April 2018 wurde zu den Einwänden von A.________ eine gutachterliche Stellungnahme der D.________ in Auftrag gegeben, welche am 28. Mai 2018 erstattet wurde (IV-act. 113). Am 23. August 2018 erfolgte eine weitere Stellungnahme des RAD (IV-act. 114). Mit Verfügung vom 7. September 2018 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (IV-act. 116).
\n H. Dagegen liess A.________ am 4. Oktober 2018 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen:
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  1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 7. September 2018 sei aufzuheben.
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  3. Es sei der Beschwerdeführerin eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
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  5. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Ergänzung der Beweise und des Sachverhaltes sowie zur Neubeurteilung des IV-Anspruches an die Vorinstanz zurückzuweisen.
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  7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MWST zulasten der Beschwerdegegnerin.
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\n Mit Vernehmlassung vom 25. Oktober 2018 beantragte die IV-Stelle, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nach