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\n \n \n I 2019 16
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| \n Entscheid vom 16. Mai 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________ und \n Rechtsanwältin MLaw C.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (psychiatrische Oberbegutachtung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ______1971) hat nach der Matura (Typus C) im Jahre 1996 an der ETH Zürich die Ausbildung als dipl. Architekt ETH/SIA abgeschlossen und ab Dezember 1998 bis 31. März 2016 als Projektmanager für D.________ (100%) gearbeitet. Zusätzlich hat er sich von 2007 bis 2011 an der ETH Zürich als Energiewissenschaftler (MSc ETH ES) ausbilden lassen (vgl. IV-act. 85-65/157).
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B. Am 31. März 2015 ging bei der IV-Stelle eine von A.________ am 25. März 2015 unterzeichnete IV-Anmeldung ein. Darin umschrieb er seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie folgt (IV-act. 1-4/5 oben):
\n Burnout - Krankheit - Begleit: Tinnitus, Magen, Husten, Kopfweh, Konzentrationsstörungen - Unfall
\n Burnout Herbst 2014 / Auffahrunfall 25.02.2015
\n Am 11. Mai 2015 erfolgte ein Abklärungsgespräch (vgl. IV-act. 28).
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C. Vom 3. Juli 2015 bis 5. August 2015 hielt sich A.________ im E.________ (Rehabilitationsklinik) auf (IV-act. 14). Ab 25. November 2015 folgte eine stationäre Behandlung in der Privatklinik F.________ (bis 8.2.2016, vgl. IV-act. 36). Am 9. Dezember 2015 kündigte die Arbeitgeberin (D.________) das Arbeitsverhältnis per 31. März 2016 (IV-act. 16). Am 30. Mai 2016 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Coaching durch eine spezialisierte Firma (Frühinterventionsmassnahme, vgl. IV-act. 20 bis 25).
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D. Die erste Hospitalisation in der Psychiatrischen Klinik G.________ dauerte vom 4. August 2016 bis 31. Oktober 2016 (IV-act. 37). Die ambulante Behandlung bei der Psychiaterin H.________ (I.________) wurde am 18. Juli 2017 beendet (IV-act. 49). Zur weiteren ambulanten Behandlung erstattete die Psychiaterin Dr.med. J.________ (K.________) am 28. Dezember 2017 ihren Verlaufsbericht (IV-act. 51). In der Zwischenzeit war A.________ vom 23. November 2017 bis 29. Dezember 2017 erneut in der Klinik G.________ hospitalisiert (IV-act. 57). Anschliessend war A.________ vorübergehend bei der Psychiaterin Dr.med. L.________ in ambulanter Behandlung (IV-act. 63). Nach Prüfung der medizinischen Aktenlage empfahl der Regionale Ärztliche Dienst (RAD Zentralschweiz, Dr.med.univ. Dr.phil. M.________, FMH Psychiatrie/ Psychotherapie) am 19. Januar 2018 die Durchführung einer polydisziplinären Begutachtung (IV-act. 54-8/8). Der Begutachtungsauftrag wurde der Gutachterstelle \"N.________\" zugelost (IV-act. 64).
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E. Am 18. Oktober 2018 ging das per 8. Oktober 2018 datierte polydisziplinäre Gutachten der N.________ bei der IV-Stelle ein (IV-act. 85). Nach einer Würdigung dieses Gutachtens durch die RAD-Psychiaterin Dr.med. univ. Dr.phil. M.________ vom 10. Dezember 2018 (= IV-act. 86-10/15) teilte die IV-Stelle am 18. Dezember 2018 mit, dass ein psychiatrisches Obergutachten vorgesehen sei (IV-act. 87). Dagegen opponierte der von A.________ beigezogene Rechtsvertreter in einer Eingabe vom 14. Januar 2019 (IV-act. 95).
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F. Am 25. Januar 2019 verfügte die IV-Stelle, dass an einer psychiatrischen Oberbegutachtung (durch Dr.med. O.________, P.________) festgehalten werde (IV-act. 98). Gegen diese am 29. Januar 2019 eingegangene Verfügung liess A.________ rechtzeitig am 28. Februar 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
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\n - Es sei die Zwischenverfügung vom 25.1.2019 aufzuheben.
\n - Es sei festzustellen, dass die angekündigte psychiatrische Oberbegutachtung eine unzulässige 'second opinion' darstellt, derer sich der Beschwerdeführer nicht zu unterziehen braucht.
\n - Eventualiter seien Rückfragen an med.pract. Q.________ zu richten.
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\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n Mit Vernehmlassung vom 28. März 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 29. April 2019 Stellung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Seit dem 31. März 2015 ist der Beschwerdeführer zum Bezug von IV-Leistungen angemeldet. Die Abklärung des Leistungsanspruchs verzögerte sich unter anderem dadurch, dass der Versicherte mehrfach in verschiedenen Kliniken hospitalisiert war (vgl. Ingress lit. C und D). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung, wobei der Begutachtungsauftrag der N.________ zugelost wurde. Das entsprechende Gutachten ging am 18. Oktober 2018 bei der Vorinstanz ein mit dem Hauptergebnis, dass der Versicherte aufgrund des psychiatrischen Teilgutachtens zu 100% arbeitsunfähig sei (IV-act. 85-12/157). Die mit der Auswertung des psychiatrischen Teilgutachtens betraute RAD-Psychiaterin Dr.med.univ. Dr.phil. M.________ empfahl in einer Stellungnahme vom 10. Dezember 2018 die Einholung eines psychiatrischen Obergutachtens bei Dr.med. O.________ (P.________, vgl. IV-act. 86-10 f./15), was von der IV-Stelle im Ergebnis übernommen wurde. Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet mithin die Fragestellung, ob die vorinstanzliche Zwischenverfügung, mit welcher an einer psychiatrischen Oberbegutachtung festgehalten wird, einer gerichtlichen Überprüfung standhält.
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1.2 Der Versicherungsträger hat nach den allgemeinen Regeln des Sozialversicherungsrechts den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären. Er ist laut dem in