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\n \n \n I 2019 18
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| \n Entscheid vom 16. Mai 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rentenanspruch)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. am ______1989 in C.________, mazedonischer Staatsangehöriger) hat keine Berufsausbildung absolviert (eine Lehre als Sanitärmonteur und eine solche im Mechanik-Bereich hat er jeweils abgebrochen, vgl. IV-act. 17-2/4). Seit dem 1. März 2015 war er bei der Firma D.________ AG in E.________ als \"Produktionsmitarbeiter in der Beschichterei\" angestellt (IV-act. 14).
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B. Aufgrund einer Plattfuss-Fehlstellung (Erstdiagnose im Jahre 2008), welche bei der Arbeit im Stehen nach rund 2 bis 3 Stunden zu zunehmenden Schmerzen führte (vgl. IV-act. 13-8/17), erfolgte am 23. November 2015 ein operativer Eingriff (IV-act. 13-10/17). Dabei kam es zu einer Verletzung des Nervus tibialis (vgl. IV-act. 13-16/17). Am 7. März 2016 unterzeichnete A.________ eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen und umschrieb seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie folgt: \"Ich kann nicht mehr richtig gehen (Nerv im Bein beschädigt)\" (IV-act. 1-6/8). Nach Eingang dieser IV-Anmeldung (8.3.2016) nahm die IV-Stelle diverse Abklärungen vor. Beim Abklärungsgespräch (Erstgespräch) vom 13. Mai 2016 wies A.________ u.a. darauf hin, dass Dr.med. F.________ (G.________-Zentrum) eine Wiederherstellungsoperation empfohlen habe (IV-act. 17-3/4). Der Arbeitgeber kündigte das Arbeitsverhältnis am 19. April 2016 per 30. Juni 2016 (IV-act. 14-7/7).
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C. Eine Rückfrage der IV-Stelle vom 8. Juni 2016 ergab, dass A.________ sich aktuell für einen weiteren operativen Eingriff nicht bereit fühle und in der Zwischenzeit ohne Gehstöcke, allerdings nur sehr eingeschränkt gehen könne (IV-act. 19). Bei einer weiteren Rückfrage vom 3. Januar 2017 führte A.________ u.a. aus, es seien (abgesehen von Kontrollen bei der Hausärztin Dr.med. H.________ und bei Dr.med. F.________) keine medizinischen Behandlungen durchgeführt worden; die Gehfähigkeit sei weiterhin eingeschränkt (IV-act. 25). Am 24. April 2017 wurde A.________ von Dr.med. F.________ operiert (Narbenneurom-Resektion und Rekonstruktion, vgl. IV-act. 40).
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D. Mit Schreiben vom 28. November 2017 forderte die IV-Stelle vom Operateur Dr.med. F.________ einen Verlaufsbericht an (IV-act. 47). Der entsprechende Bericht ging am 19. Dezember 2017 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 50). Nach einer Prüfung der medizinischen Aktenlage durch den RAD-Arzt Dr.med. I.________ vom 3. Mai 2018 (= IV-act. 55-5/5) kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 27. Juni 2018 an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 57). Dagegen liess A.________ am 3. September 2018 Einwände erheben (IV-act. 61). In einer erneuten Würdigung der medizinischen Aktenlage gelangte der RAD-Arzt Dr.med. I.________ am 17. Januar 2019 zum Ergebnis, dass sinngemäss dem Versicherten eine leidensangepasste Tätigkeit vollschichtig zumutbar sei (IV-act. 65-5/5). Gestützt darauf verfügte die IV-Stelle am 5. Februar 2019, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde.
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E. Gegen diese Verfügung liess A.________ fristgerecht am 6. März 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n Die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 5. Februar 2019 sei aufzuheben, und es sei dem Beschwerdeführer bis auf weiteres eine Invalidenrente von 100% zuzusprechen.
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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F. Mit Vernehmlassung vom 4. April 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n In einer Eingabe vom 3. Mai 2019 nahm der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit