\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2019 21
 
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 19. Juni 2019
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
gesetzlich vertreten durch B.________ und C.________,
alle vertreten durch Rechtsanwältin D.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Invalidenversicherung (Hilfsmittel)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. Am 2. September 2003 ging für A.________ (geb. 2002) bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen für Versicherte vor dem 20. Altersjahr ein mit der Begründung, dass er seit Geburt behindert sei (IV-act. 1). Die Kinderärztin Dr.med. F.________ bescheinigte am 10. September 2003, dass eine leichte cerebrale Bewegungsstörung bzw. ein Geburtsgebrechen gemäss der Verordnung über Geburtsgebrechen (GgV; SR 831.232.21, Ziff. 395) vorliege (IV-act. 5). Mit Verfügung vom 6. November 2003 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 395 ab dem 25. August 2003 bis 30. Juni 2004 (vgl. IV-act. 9).
\n B. Nach einer weiteren IV-Anmeldung (= IV-act. 18) und einer Abklärung im Kinderspital des Kantonsspitals E.________ (vom 30.1.2007) verneinten Dr.med. G.________ und Dr.med. H.________ mit Bericht vom 27. Februar 2007 das Vorliegen eines Geburtsgebrechens Ziff. 390 (vgl. IV-act. 21). Danach lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Mai 2007 das Leistungsbegehren ab (IV-act. 27).
\n C. Am 28. August 2008 teilte die Kinderärztin Dr.med. I.________ der IV-Stelle mit, dass bei A.________ die Diagnose eines Psychoorganischen Syndroms (POS) gestellt worden sei, weshalb eine Anmeldung für das Geburtsgebrechen Ziff. 404 in die Wege geleitet wurde (vgl. IV-act. 28). Mit Verfügung vom 4. März 2009 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 404 ab 28. August 2008 bis 31. März 2013 (vgl. IV-act. 32).
\n D. Gemäss Mitteilung vom 15. September 2011 übernahm die IV-Stelle die Kosten für Fussorthesen für den Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis 30. November 2020 (IV-act. 54).
\n E. Mit Verfügung vom 6. September 2012 lehnte es die IV-Stelle ab, die geltend gemachten Reisekosten (für Plattfuss-Kontrollen) zu übernehmen (IV-act. 68). Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2012 120 vom 12.12.2012 abgewiesen = IV-act. 73).
\n F. Am 6. Mai 2014 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 404 für den Zeitraum vom 1. April 2013 bis zum 31. März 2018 (IV-act. 78). Gemäss Mitteilung vom 8. August 2018 übernahm
\n die IV-Stelle weiterhin die Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 404 ab 1. April 2018 bis 30. Juni 2022 (IV-act. 87).
\n G. Mit Vorbescheid vom 13. Dezember 2018 lehnte es die IV-Stelle ab, Kostengutsprache für orthopädische Schuheinlagen zu erteilen (IV-act. 94). Dieser Vorbescheid betraf einen Kostenvoranschlag über Fr. 528.80 für \"orthopädische Schuheinlagen, mit durchgehender Basis, schwieriger Fall, beidseitig\" (= IV-act. 91). Nachdem kein Einwand eingegangen war, hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Februar 2019 daran fest, dass das Begehren um Kostengutsprache für orthopädische Schuheinlagen abgewiesen werde (IV-act. 95).
\n H. Gegen diese Verfügung vom 11. Februar 2019 liessen die Eltern von A.________ fristgerecht am 14. März 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n
    \n
  1. In Aufhebung der Verfügung vom 11.02.2019 sei dem Beschwerdeführer Kostengutsprache für das beantragte Hilfsmittel zu gewähren.
  2. \n
  3. Eventualiter sei die Verfügung vom 11.02.2019 aufzuheben und die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
  4. \n
  5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.
  6. \n
\n I. Mit Vernehmlassung vom 12. April 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers.
\n Mit Eingabe vom 9. Mai 2019 äusserte sich die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers zur vorinstanzlichen Vernehmlassung. Dazu reichte die IV-Stelle am 27. Mai 2019 ergänzende Bemerkungen ein.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1  Nach