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I 2019 23
 
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Entscheid vom 16. Juli 2019
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ hat nach der Primar- und Sekundarschule in C.________ eine Ausbildung als Hochbauzeichnerin (mit BM) sowie eine 4-jährige Ausbildung als Innenarchitektin absolviert. Sie ist Mutter von zwei Söhnen (________). Von ihrem Ehemann (________) hat sie sich nach eigenen Angaben anfangs 2017 getrennt.
\n B. Am 13. Dezember 2016 ging bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden mit einem am 19. Juli 2016 erlittenen Hirninfarkt (maligner Mediainsult linkshemisphärisch) begründet.
\n C. Nach verschiedenen Abklärungen, welche u.a. eine Abklärung der Hilflosigkeit vom 30. Januar 2018 (IV-act. 48) sowie ein polydisziplinäres Gutachten des D.________ vom 10. Juli 2018 (IV-act. 42) umfassen, gewährte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. September 2018 mit Wirkung ab 1. Juli 2017 eine Hilflosenentschädigung leichten Grades (IV-act. 53).
\n D. Am 28. August 2018 erfolgte eine Haushaltabklärung, welche in einem Bericht vom 2. Oktober 2018 erläutert wurde (IV-act. 56). In einem Vorbescheid vom 19. Oktober 2018 kündigte die IV-Stelle an, ab 1. Juli 2017 eine halbe IV-Rente sowie ab 1. Januar 2018 eine Dreiviertelsrente zu gewähren (IV-act. 57). Dagegen liess A.________ am 15. November 2018 Einwände erheben (IV-act. 63). Mit Verfügungen vom 15. Februar 2019 sprach die IV-Stelle A.________ für den Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis zum 31. Dezember 2017 eine halbe IV-Rente (IV-Grad 55%) inkl. entsprechende Kinderrenten sowie für den Zeitraum ab 1. Januar 2018 eine Dreiviertelsrente (inkl. entsprechende Kinderrenten) zu. Der höhere Rentenanspruch resultierte aufgrund einer Änderung der Berechnung bei teilerwerbstätigen Versicherten (gemischte Methode) per 1. Januar 2018.
\n E. Gegen diese am 20. Februar 2019 eingegangenen Verfügungen liess A.________ rechtzeitig am 21. März 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
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  1. In Abänderung der Verfügungen der Beschwerdegegnerin vom 15.02.2019 sei der Beschwerdeführerin rückwirkend ab 01.07.2017 eine ganze IV-Rente zuzüglich Kinderrenten zuzusprechen.
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  3. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.
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  5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.
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\n F. Mit Vernehmlassung vom 29. April 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit