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\n \n \n I 2019 30
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| \n Entscheid vom 8. August 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. HSG B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ arbeitete seit August 1992 in der Firma C.________ AG (Rohr-Innensanierungen, vgl. IV-act. 1 und 6-2/2). Die Arbeitgeberin kündigte das Arbeitsverhältnis am 16. Juli 2015 aus wirtschaftlichen Gründen per 31. Oktober 2015 (IV-act. 25). Am 24. August 2015 unterzeichnete A.________ eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen; die gesundheitlichen Probleme wurden mit \"Hörbehinderung\" umschrieben (IV-act. 1-5/8, Ziff. 7.2). Nach Abklärungen erteilte die IV-Stelle am 23. September 2015 Kostengutsprache für eine Hörgerätepauschale (IV-act. 11).
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B. Am 26. November 2015 ging bei der IV-Stelle eine weitere IV-Anmeldung ein, wonach A.________ an Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kniebeschwerden, Hörverlust, Schlafstörungen und psychischen Beschwerden leidet (IV-act. 12-8/10, Ziff. 6.2). Am 23. Dezember 2015 fand bei der IV-Stelle ein Abklärungsgespräch statt (IV-act. 27).
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C. Am 5. April 2016 ging bei der IV-Stelle das von der Krankentaggeldversicherung in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten vom 18. Januar 2016 ein (KV-act. 2-3ff./26). Am 18. Mai 2016 folgte das von der Krankentaggeldversicherung veranlasste Gutachten vom 9. Mai 2016 zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit, erstattet vom D.________, KV-act. 3-1ff./21). Am 22. Juni 2016 nahm der zuständige RAD-Arzt Dr.med. E.________ (Allgemeinmedizin FMH) eine Auswertung der vorhandenen Unterlagen vor (IV-act. 33-5/5). Am 6. Juli 2016 teilte die IV-Stelle mit, dass Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche gewährt werde (IV-act. 38).
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D. Gemäss einer Suva-Bagatellunfallmeldung (vom 24.4.2017) erlitt A.________ am 24. März 2017 eine Knieprellung, als er mit dem rechten Knie gegen die Bettkante stiess (KV-act. 4-3/56). Am 14. August 2018 nahm der RAD-Arzt Dr.med. E.________ eine neue Beurteilung der medizinischen Akten vor (IV-act. 53-5/5). Anschliessend kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 20. August 2018 an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 54). Dagegen liess A.________ am 20. September 2018 Einwände erheben (IV-act. 58). Gemäss Arztbericht vom 30. November 2018 erhielt A.________ gleichentags als Taxifahrer von einem Fahrgast einen Faustschlag ins Gesicht (IV-act. 62-7/31). Am 5. März 2019 nahm der RAD-Arzt Dr.med. E.________ nochmals zur medizinischen Aktenlage Stellung (IV-act. 64-7/7).
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E. Am 15. März 2019 verfügte die IV-Stelle, dass kein rentenbegründender IV-Grad bestehe und das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 65).
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F. Gegen diese am 20. März 2019 eingegangene Verfügung liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach