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I 2019 32
 
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Entscheid vom 31. Januar 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________,
 
gegen
 
C.________,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Taggelder; Heilungskosten; Kausalität)
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\n Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. 1985) war über die D.________ AG als Verkaufsangestellte bei der C.________ (nachfolgend: C.________) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie am 24. August 2017 Opfer eines Raubüberfalles an ihrem Arbeitsort in ________ wurde (C.________act. A1 und M1; Bf-act. 3f.). Noch gleichentags suchte A.________ ihren Hausarzt Dr.med. F.________ auf. Dieser attestierte ihr als Folge des Raubüberfalls eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 24. August 2017 bis 12. September 2017 bzw. bis auf weiteres und gelangte zur Beurteilung einer Zerrung der Halswirbelsäule, einer Prellung des Schultergürtels links und des linken Knies, einer Überlastung der Muskulatur am ganzen Rücken, einer Distorsion und Verletzung der Handgelenke durch Kabelbinder, einer Schürfung an Gesicht und Nase sowie eines Psychotraumas (C.________act. M1).
\n Die C.________ anerkannte ihre Leistungspflicht als Unfallversicherer und erbrachte insoweit die gesetzlichen Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfalls vom 24. August 2017 (vgl. u.a. C.________act. M5/A6/A8).
\n B. Infolge anhaltender Arbeitsunfähigkeit wurde das Arbeitsverhältnis zwischen A.________ und der D.________ AG mit Schreiben vom 19. März 2018 seitens Arbeitgeberin auf den 31. Mai 2018 gekündigt (vgl. Bf-act. 5.1; C.________act. A10; Bf-act. 5.1). Ab Juni 2018 bezog A.________ Arbeitslosenentschädigung bei einem Vermittlungsgrad von 60% (Bf-act. 5.2).
\n C. Am 1. Juni 2018 verfügte die C.________ die Leistungseinstellung aus der obligatorischen Unfallversicherung per 10. Juni 2018 (C.________act. A14). Hiergegen erhob A.________ am 7. Juni 2018 fristgerecht Einsprache (C.________act. A17).
\n D. Beim Bett beziehen am 19. Juli 2018 nahm A.________ in ihrer linken Schulter ein reissendes Geräusch wahr, woraufhin sie über verstärkte Schulterbeschwerden klagte. Da A.________ zu jenem Zeitpunkt über die Arbeits­losenkasse unfallversichert war, erfolgte eine Unfallmeldung an die SUVA.
\n Nach anfänglicher Kostengutsprache verweigerte die SUVA mit Verfügung vom 13. Februar 2019 ihre Leistungen mit der Begründung, es liege kein Unfall­ereignis vor (vgl. Bf-act. 9.1 Nr. 19). Am 19. Februar 2019 wurden die ent­sprechenden SUVA-Akten der C.________ übermittelt.
\n E. Mit Entscheid vom 21. März 2019 wies die C.________ die Einsprache von A.________ vom 7. Juni 2018 ab (C.________act. A29).
\n F. Am 12. April 2019 reichte A.________ im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 19. Juli 2018 (vgl. Ingress Bst. E) bei der C.________ eine Rückfallmeldung ein, mit der Aufforderung, ihre Leistungspflicht neu zu beurteilen (C.________act. A31). Hierauf trat die C.________ formlos nicht ein (Bf-act. 12).
\n G. Mit Eingabe vom 6. Mai 2019 lässt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 21. März 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (unter Berücksichtigung des Fristenstillstands gemäss