\n
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2019 40
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 8. August 2019
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb ________1970, von Serbien und Montenegro, verheiratet, 2 Kinder) reiste erstmals im Februar 1993 in die Schweiz ein (vgl. IV-act. 3). Von 1995 bis 1997 war er als Akkordmaurer bei einer Firma in Oberiberg und ab 1998 bei der Firma C.________. erwerbstätig (vgl. IV-act. 23). Am 20. Februar 2007 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 30. April 2007 mit der Begründung, dass A.________ seit dem 22. August 2006 krankgeschrieben sei (IV-act. 7-8/10). Am 10. Juli 2007 ging bei der IV-Stelle eine IV-Anmeldung ein; die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden mit \"Bandscheiben L5/S1\" umschrieben (IV-act. 1-6/8).
\n B. Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle am 23. April 2008 mit, dass Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die IV-Stellenvermittlung gewährt werde (IV-act. 20). Am 18. Dezember 2008 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Arbeitstraining beim Verein D.________ (bis zum 30. Januar 2009; vgl. IV-act. 33). Mit Vorbescheid vom 10. Februar 2009 kündigte die IV-Stelle an, keine IV-Rentenleistungen zuzusprechen (IV-act. 39). An diesem Ergebnis hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Juni 2009 fest (IV-act. 45). Dagegen wurde keine Beschwerde erhoben. Seit dem 6. April 2010 arbeitete A.________ als Mitarbeiter Betonproduktion bei der Firma E.________ AG (vgl. IV-act. 54-1/46). Diese Anstellung wurde von der Arbeitgeberfirma aus wirtschaftlichen Gründen am 22. Dezember 2017 per Ende März 2018 gekündigt (IV-act. 54-7/46 i.V.m. 54-1/46, Ziff. 2.1).
\n C. Am 22. Januar 2018 ging bei der IV-Stelle eine erneute IV-Anmeldung ein, wobei die gesundheitlichen Probleme mit \"Bandscheibenvorfall L4 und L5, L5 S1\" umschrieben wurden (IV-act. 47-6/8). Am 5. März 2018 fand bei der IV-Stelle ein Abklärungsgespräch statt (IV-act. 59). Das von der F.________ Versicherung (als Taggeld-Versicherer) eingeholte orthopädische Gutachten vom 4. April 2018 ging am 16. April 2018 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 60). Dazu nahm die RAD-Ärztin G.________ am 14. August 2018 Stellung (IV-act. 64-4f./5). Mit Vorbescheid vom 20. August 2018 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 65). Dagegen liess A.________ mit Eingaben vom 20. September 2018 und vom 6. Dezember 2018 Einwände erheben (IV-act. 66 und 71). Der RAD-Arzt Dr.med. H.________ befasste sich am 14. März 2019 mit den aktuellsten medizinischen Unterlagen (vgl. IV-act. 79-7/7). Am 5. April 2019 verfügte die IV-Stelle, dass der Rentenanspruch abgewiesen werde (IV-act. 81). Gleichentags teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter von A.________ mit, die Kosten für Berufsberatung und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten im Hinblick auf Umschulungsmassnahmen zu übernehmen (IV-act. 83).
\n D. Gegen die am 10. April 2018 eingegangene Verfügung vom 5. April 2019 liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach