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\n \n \n I 2019 43
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| \n Entscheid vom 11. September 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n Korrespondenzadresse: c/o lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1962, aus der Türkei stammend, verheiratet und Vater von zwei Kindern (Jahrgang ________ und ________) arbeitete von 1990 bis zum 28. Februar 2011 als Produktionsmitarbeiter bei der C.________ AG. Nach einer IV-Anmeldung im Dezember 2010 (aufgrund einer posttraumatischen Arthrose des Grundgelenks am Zeigefinger rechts) und diversen Abklärungen gelangte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juni 2013 zum Ergebnis, dass der ermittelte IV-Grad 24% betrage und deswegen das Leistungsbegehren abzuweisen sei (IV-act. 59). Im anschliessenden Beschwerdeverfahren hat die IV-Stelle am 28. Januar 2014 (unter Hinweis auf ein als nötig erachtetes psychiatrisches Gutachten) die angefochtene Verfügung widerrufen, worauf der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts mit VGE I 2013 101 vom 28. Januar 2014 das gegenstandslos gewordene Beschwerdeverfahren am Protokoll abschreiben konnte (IV-act. 69).
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B. Am 3. Juli 2014 ging bei der IV-Stelle das von Dr.med. D.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie, E.________) verfasste Gutachten ein (IV-act. 78). Nach dem Vorbescheid vom 28. Juli 2014 und Gewährung des rechtlichen Gehörs verfügte die IV-Stelle am 6. November 2014, dass kein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe (IV-act. 89). Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht mit VGE I 2014 124 vom 11. März 2015 abgewiesen. Dieser Verwaltungsgerichtsentscheid (VGE) ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
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C. Am 25. April 2017 ging bei der IV-Stelle eine neue Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein, wobei die seit April 2010 bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen mit \"Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Magenschmerzen, Hände-, Knieschmerzen\" umschrieben wurden (IV-act. 98-6/8, Ziff. 6.1). Der konsultierte RAD-Arzt regte die Durchführung einer polydisziplinären Begutachtung an (IV-act. 108-5/7).
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D. Der Begutachtungsauftrag wurde der F.________ zugelost (IV-act. 111ff.). Am 22. Januar 2018 teilte die IV-Stelle A.________ die einzelnen Gutachter mit (IV-act. 114). Am 15. Mai 2018 ging bei der IV-Stelle das interdisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 14. Mai 2018 ein (IV-act. 117). Eine Rückfrage der IV-Stelle vom 20. Juli 2018 (= IV-act. 119) wurde von der Gutachterstelle am 24. September 2018 beantwortet (IV-act. 122).
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E. Mit Vorbescheid vom 22. Januar 2019 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 125). Dagegen reichte A.________ am 25. Februar 2019 Einwände ein (IV-act. 126). Mit Verfügung vom 10. Mai 2019 hielt die IV-Stelle daran fest, dass das Leistungsbegehren abzuweisen sei (IV-act. 128).
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F. Gegen diese am 14. Mai 2019 eingegangene Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 12. Juni 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit den Begehren, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm eine ganze IV-Rente zuzusprechen sei; zudem wurde um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung nachgesucht.
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G. Mit Vernehmlassung vom 12. August 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit