\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n I 2019 50
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 18. September 2019
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
| \n
\n \n
| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1965) hat von 1981 bis 1985 eine Ausbildung als Buch-Offsetdrucker absolviert (vgl. IV-act. 6-5/8) und anschliessend als Versicherungsbroker gearbeitet sowie mit einem Partner eine Temporärarbeit-Firma gegründet (IV-act. 60-20/31). Seit 1990 arbeitete er als Geschäftsführer der C.________ AG (D.________ [Sitz], Unternehmensberatung/ Personalvermittlung, vgl. IV-act. 4 i.V.m. IV-act. 32-8/23 Mitte). A.________ ist Vater von 2 Kindern (Jahrgang ________ und ________; die Ehe befindet sich offenbar im Scheidungsverfahren, vgl. IV-act. 6-2f./8).
\n
B. Am 21. Juni 2015 erlitt A.________ einen cerebrovaskulären Insult mit sekundärer Einblutung (und primärer Versorgung im E.________). Anschliessend folgte ein stationärer Aufenthalt in der F.________ (IV-act. 32-20/23 oben). Am 6. Oktober 2015 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein (IV-act. 6).
\n
C. Zur Klärung der Leistungsansprüche teilte die IV-Stelle am 9. Februar 2017 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung nötig sei (IV-act. 34). Der Begutachtungsauftrag wurde der Gutachterstelle G.________ zugelost (IV-act. 38). Das am 13. Dezember 2017 versandte MEDAS-Gutachten ging am 18. Dezember 2017 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 43). Der RAD-Arzt Dr.med. H.________ beurteilte das Gutachten am 8. Januar 2018 als nachvollziehbar und schlüssig (IV-act. 44-5/6).
\n
D. Mit Vorbescheid vom 6. Februar 2018 kündigte die IV-Stelle an, für den Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis zum 31. August 2016 einen befristeten Anspruch auf eine halbe IV-Rente zu gewähren (IV-act. 46). Dagegen liess A.________ am 12. März 2018 und am 4. Juli 2018 Einwände erheben (IV-act. 54 und IV-act. 60). Die Antwort der Gutachterstelle auf eine Rückfrage der IV-Stelle ging am 29. November 2018 ein (IV-act. 64). Dazu nahm der RAD-Arzt am 14. Januar 2019 Stellung (IV-act. 66-7/7).
\n
E. Mit Verfügung vom 28. Mai 2019 hielt die IV-Stelle am Inhalt des Vorbescheids fest (eine halbe IV-Rente für drei Monate ab 1. Juni 2016). Gegen diese am 3. Juni 2019 eingegangene Verfügung liess A.________ rechtzeitig am 3. Juli 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n
\n - Die IV-Verfügung vom 28. Mai 2019 sei aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente ab dem 1. Juni 2016 bei einem IV-Grad von mindestens 50% zuzusprechen;
\n - Eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen zur erneuten Einholung eines polydisziplinären medizinischen Gutachtens und zur Neubeurteilung;
\n - unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MWSt.) zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n
\n Mit Vernehmlassung vom 5. August 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. In einer Eingabe vom 16. September 2019 nahm der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung.
\n
Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit