\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n I 2019 52
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 28. Oktober 2019
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
| \n
\n \n
| \n MLaw Dennis Feusi, a.o. Gerichtsschreiber
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n C.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________, \n D.________,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen / Rente)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. C.________ (geb. C.________1955) hat nach der Primar- und Sekundarschule in Engelberg sowie einem Welschlandjahr ab 1972 diverse Erwerbstätigkeiten ausgeübt (im Verkauf sowie im Service). Von 1988 bis 1998 konzentrierte sie sich auf ihre Aufgaben als Mutter (einer 1988 geborenen Tochter) sowie als Hausfrau. Von 1998 bis 2011 führte sie den Kiosk A.________. Ab 2011 arbeitete sie in der Spedition der Firma B.________ (IV-act. 11 i.V.m. IV-act. 5-3/8). Am 4. Oktober 2012 ging bei der IV-Stelle eine Meldung für eine Früherfassung ein, wonach C.________ wegen Krankheit seit 1. August 2012 arbeitsunfähig war (IV-act. 1). Nach einem Erstgespräch vom 31. Oktober 2012, an welchem die gesundheitlichen Probleme mit \"starker Schwindel, Erschöpfung und permanentes Kopfweh, Gleichgewichtsstörungen\" umschrieben wurden (IV-act. 3-3/5), erfolgte am 20. November 2012 (= Eingangsdatum) eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen (IV-act. 5). Die Kündigung des bisherigen Arbeitsplatzes folgte am 28. Januar 2013 per Ende März 2013 (vgl. IV-act. 18-1/2 unten i.V.m. IV-act. 26).
\n
B. Nach diversen Abklärungen teilte die IV-Stelle am 5. März 2013 mit, dass Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die IV-Arbeitsvermittlung gewährt werde (IV-act. 19). Am 2. Mai 2013 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für einen Testarbeitsplatz (IV-act. 29), welcher von der Firma AI.________ angeboten wurde (IV-act. 32). Zudem wurde ein IV-Taggeld gewährt (IV-act. 33). Dieser Einsatz (auf der Basis einer Präsenzzeit von 50% und einer Arbeitsleistung von 40%) dauerte vom 7. Mai 2013 bis zum 31. Oktober 2013 (IV-act. 35 und 36). Anschliessend konnte C.________ bei der gleichen Firma in einem temporären Arbeitsverhältnis (Teilzeit) weiterarbeiten, wobei dieses Einkommen als Zwischenverdienst bei der Arbeitslosenversicherung angerechnet wurde (IV-act. 41-9/9).
\n
C. Am 27. Januar 2014 teilte die IV-Stelle mit, dass die Kosten für eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung übernommen werden (IV-act. 43). Der Begutachtungsauftrag wurde (E.________) zugelost (IV-act. 59). Gemäss Mitteilung vom 14. Juli 2014 übernahm die IV-Stelle die Kosten für Beinorthesen nach ärztlicher Verordnung (IV-act. 60) sowie für orthopädische Spezialschuhe (IV-act. 61). Am 12. August 2014 wurden C.________ die Namen der Gutachter mitgeteilt (IV-act. 65). Am 12. November 2014 ging bei der IV-Stelle das E.________-Gutachten vom 3. November 2014 ein (IV-act. 69). Nachdem die konsultierte RAD-Ärztin das Gutachten als nachvollziehbar und schlüssig beurteilt hatte (IV-act. 70-5/5), kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 28. November 2014 an, das Rentenbegehren abzuweisen (IV-act. 72). Dagegen opponierte C.________ mit Eingaben vom 5. und 15. Januar 2015 (IV-act. 77 und 78) sowie vom 3. Februar 2015 (IV-act. 80).
\n
D. Am 30. März 2015 verfügte die IV-Stelle, dass C.________ Anspruch auf Arbeitsvermittlung im Sinne von